Arminia Bielefeld: Gespräche mit Fabian Klos vor dem Abschluss?

Angreifer soll verlängern

Fabian Klos

In Top-Form: Fabian Klos bringt es 2019 in drei Spielen auf zwei Tore und vier Assists © Imago / Dünhölter Sportpressefoto

Daran, dass Arminia Bielefeld mit drei Siegen in Folge im neuen Jahr die Mannschaft der Stunde der 2. Bundesliga ist, hat Fabian Klos wesentlichen Anteil. Der 31 Jahre alte Angreifer steuerte zwei Treffer sowie vier Vorlagen zu den drei Erfolgen bei und unterstrich damit einmal mehr seinen Wert für die Mannschaft.

Insgesamt steht Klos bei sieben Toren und fünf Assists , womit die Quote aus dem vergangenen Jahr mit sieben Treffern und sieben Vorlagen beinahe schon erreicht ist. In Sachen Tore war die letzte Spielzeit indes die schwächste des Torjägers seit seinem Wechsel 2011 vom VfL Wolfsburg II zur Arminia. Lediglich 2013/14 war Klos, der damals neunmal traf, nicht zweistellig erfolgreich.

Klos wünscht sich einen langfristigen Vertrag

Angesichts der aktuellen Verfassung des auch als Leader wichtigen Angreifers kommt es nicht wirklich überraschend, dass sich die Arminia um eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages bemüht. Nachdem bereits im Herbst ein Austausch über eine weitere Zusammenarbeit erfolgt ist, wurden die Gespräche während des Wintertrainingslager in Benidorm intensiviert. Dazu reiste Klos‘ Berater Kai Michalke nach Spanien, um die Dinge voranzutreiben.

Und laut dem Westfalen Blatt soll eine Einigung nun nicht mehr lange auf sich warten lassen, wobei die Ausgestaltung eines neuen Vertrages noch in mehrfacher Hinsicht offen scheint. So wünscht sich Klos offenbar einen längerfristigen Vertrag über mindestens zwei Jahre und könnte sich auch eine Mitarbeit im Verein nach dem Ende der aktiven Karriere vorstellen. Der Arminia dürfte derweil eher eine kürzere Laufzeit mit leistungsabhängigen Komponenten vorschweben.

Daran, dass beide Seiten den Vertrag verlängern wollen, hat sich nichts geändert. (Samir Arabi)

Bielefelds Geschäftsführer Samir Arabi geht gegenüber dem „Westfalen Blatt“ nicht auf Details ein, sondern belässt es bei einem eher allgemeinen Statement: „Wir befinden uns mit Fabian und seinem Berater in einem ständigen Austausch. Daran, dass beide Seiten den Vertrag verlängern wollen, hat sich nichts geändert.“