Karlsruher SC: Remis gegen St. Pauli als Wendepunkt?

Schwere Aufgabe in Hannover steht an

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 19.09.16 | 07:35
Enrico Valentini

Enrico Valentini sieht das Remis gegen St. Pauli als Wendepunkt © Imago

Auch im fünften Saisonspiel, inklusive DFB-Pokal sogar der sechsten Partie, gab es für den Karlsruher SC am gestrigen Sonntag keinen Sieg. Gegen den FC St. Pauli kamen die Badener im heimischen Wildparkstadion nicht über ein 1:1 hinaus, das angesichts der Chancen der Gäste beim Stande von 0:1 für die Vorentscheidung zu sorgen, überwiegend eher als glücklich eingeschätzt wurde.

„ Wir haben ganz klar gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollen. ”
Enrico Valentini

Nichtsdestotrotz wurde das vierte Unentschieden der Saison im Lager des KSC positiv gewertet. Enrico Valentini etwa glaubt sogar daran, dass mit dem geschafften Ausgleich und der danach durchaus ansprechenden Leistung samt Siegchancen der Umschwung geschafft wurde: „Ich glaube dieser Punkt war ein Wendepunkt für uns in dieser Saison, weil wir danach weitergemacht haben und nachgelegt haben. Wenn es nur das 1:1 gewesen wäre, würde ich etwas anderes sagen. Aber wir haben ganz klar gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollen“, wird der Außenverteidiger von den ka-news zitiert.

Sportdirektor Todt mit dem Auftritt zufrieden

Auch Sportdirektor Jens Todt zog trotz des verpassten ersten Sieges ein positives Fazit: „Ich bin mit dem Auftritt zufrieden, auch wenn es nach Punkten nicht der große Befreiungsschlag war. Für die Entwicklung der Mannschaft ist es auf jeden Fall ein wichtiges Spiel gewesen“, so Todt, der von „mühsamen Wochen“ sprach und dabei auch schon den Blick auf Mittwoch gerichtet haben dürfte.

Dann ist der KSC zu Gast bei Hannover 96 und damit bei einem individuell sicherlich stärker besetzten Gegner, der aktuell aber auch seine Probleme hat. Diese Probleme könnte der KSC weiter verstärken und gleichzeitig selbst durchatmen. Dass die Aufgabe trotz drei sieglosen Spielen der 96 in Foge alles andere als einfach wird, weiß man in Karlsruhe aber natürlich.