KSC: Anton Fink im Winter weg?

Aufstiegsheld ist mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden

Anton Fink

In dieser Saison bisher kaum gefragt: Anton Fink. © imago images / foto2press

Trotz seines späten Ausgleichstreffers am vergangenen Wochenende zum 3:3 beim VfL Bochum wird Anton Fink die heutige Partie des Karlsruher SC gegen Hannover 96 aller Voraussicht nach wieder auf der Ersatzbank beginnen. Der 32-Jährige, der vergangene Saison mit 15 Toren und zehn Vorlagen noch großen Anteil am Aufstieg hatte, kam in dieser Saison erst zu vier Kurzeinsätzen und hat offenkundig an Stellenwert verloren.

Seit der vor dem siebten Spieltag erfolgten Umstellung auf eine Spitze, die in der Regel Philipp Hofmann heißt, ist es für Fink noch schwieriger geworden, befindet sich doch mit Marvin Pourié auch der zweite Aufstiegsheld der letzten Saison momentan nur noch in zweiter Reihe.

Finks Vertrag läuft aus

Pourié und Fink machten nun gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten kein Geheimnis aus ihrem Frust. Fink deutete zwischen den Zeilen sogar an, sich Gedanken über eine Veränderung zu machen: „Die ganze Saison so auf der Bank zu versauern, darauf habe ich keine Lust.“

Alternativen wären für Fink sicherlich vorhanden. Nachdem Liga-Zwei.de bereits im August vom Interesse des FC Ingolstadt am gebürtigen Oberbayern berichtet hatte, vermelden nun auch die ka-news, dass sich die Schanzer mit einer Verpflichtung des Angreifers beschäftigen.

Im Sommer war der KSC noch nicht dazu bereit, Fink ziehen zu lassen. Mit Blick auf den auslaufenden Vertrag des Angreifers, dessen geringe Einsatzzeiten und die letzte Chance auf eine zumindest noch kleine Ablöse ist aber nich ausgeschlossen, dass die Karlsruher Verantwortlichen in der Wintertransferperiode umdenken.

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