KSC: Michiel Kramer als Pourié-Ersatz?

Badener schauen offenbar in die Niederlande

Michiel Kramer bei ADO Den Haag

Erfahrener Angreifer: Michiel Kramer absolvierte bereits 150 Spiele in der Eredivisie. ©Imago images/Pro Shots

Update 29.01.2020: 
Laut Informationen der „Badischen Neuesten Nachrichten“ (Ausgabe vom 29.01.2020) wird der KSC zeitnah einen Pourié-Nachfolger vorstellen, es handele sich dabei aber entgegen der Meldungen aus den Niederlanden nicht um Michiel Kramer.

Der ursprüngliche Artikel vom 28.01.2020:
Mit dem Abgang von Marvin Pourié zu Eintracht Braunschweig hat der KSC ein Störfeuer gelöscht, allerdings werden die Optionen in der Offensive dadurch weniger. Ersatz für den ausgeliehnen Pourié muss also her und die Karlsruher schauen sich dahingehend in den Niederlanden um.

So vermeldet Voetbal International, dass Michiel Kramer von ADO den Haag auf der Wunschliste des KSC steht. Demnach soll noch in dieser Woche eine Einigung über einen Wechsel erzielt werden. Das Transferfenster ist auch in den Niederlanden noch bis Freitag geöffnet.

Gestandener Stürmer

Aus Karlsruher Sicht würde der Transfer vor allem Sinn machen, um eine Alternative zu Philipp Hofmann zu bekommen. Der großgewachsene Kramer ist von ähnlicher Statur und kann als Zielspieler agieren, während er seine Torgefahr bei seinen früheren Stationen bewies.

So empfahl er sich in der Saison 2012/13 mit 22 Toren beim FC Volendam in der zweiten niederländischen Liga für höhere Aufgaben. Es folgte der Wechsel zu ADO Den Haag, wo Kramer in seiner zweiten Saison mit 17 Treffern seine beste Saison in der Eredivisie spielte.

Traditionsklub Feyenoord Rotterdam schlug zu, wo Kramer an seine Leistungen nahtlos anknüpfen konnte. Allerdings: Ab der Saison 2016/17 wurde der Knipser immer weniger gebraucht, woraufhin auch die Tore abnahmen. Nach Rotterdam folgten mehrere Stationen, ehe vor der laufenden Saison die Rückkehr zu ADO Den Haag folgte.

Auch dort war er allerdings in der Hinrunde immer weniger gefragt, laut Voetbal International kann er den Verein verlassen, obwohl sein Vertrag noch bis 2021 läuft. Ob er noch in der Winter-Transferperiode den Weg nach Karlsruhe findet, bleibt abzuwarten.