SV Sandhausen: Stadionvorstellung

Das BWT-Stadion am Hardtwald im Detail

Abendlicher Sommerkick in Sandhausen

Das BWT-Stadion am Hardtwald, hier spielt der SV Sandhausen. ©Imago/Sportsword

Sandhausen ist im Rhein-Neckar-Kreis zu finden, die Schwetzinger Hardt liegt direkt vor der Haustür. Ein über 3.100 Hektar großes Wald- und Erholungsgebiet, in dem die Kiefer über die Hälfte der Baumbestände ausmacht. Erstmals wurde dieses Gebiet im 11. Jahrhundert erwähnt.

Geschichtsträchtig ist auch das Stadion des SV Sandhausen, auch wenn es eine weitaus jüngere Vergangenheit hat, dafür aber in einem Teil des Waldgebietes liegt. Liga-Zwei.de stellt die Heimstätte der Schwarz-Weißen vor.

Name: BWT-Stadion am Hardtwald (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 15.414 Plätze
Sitzplätze: 5.719 (komplett überdacht)
Stehplätze: 9.695 (davon 6.000 überdacht)
Rollstuhlplätze: 10 (auf der Haupttribüne)
Gästeblock: Blöcke B1, B2 und B3 (Was darf ich mitnehmen?)

Anfang der 1950er Jahre nahm die Geschichte ihren Anfang, die Heimstätte des SV Sandhausen wurde eingeweiht, hatte zunächst aber eine andre Optik – denn der Untergrund war aus Sand.

Ein Rasen wurde erst eine Dekade später verlegt, vor allem um wettbewerbsfähig zu bleiben. In den Jahren 1987/88 entstand schließlich die Haupttribüne, die im Aufstiegsjahr 2008 aufgrund der Auflagen für die 3. Liga ein neues Gesicht verpasst bekam.

Der SVS hatte lange Zeit in der Oberliga gekickt, vor allem in den 1980er und 1990er Jahren. So richtig erfolgreich wurde es aber nach der Jahrtausendwende. Seit 2012 kickt Sandhausen nun schon erfolgreich in Liga zwei.

2002 entstand eine moderne Flutlichtanlage, die die Bestimmungen der zweithöchsten deutschen Spielklasse erfüllte. 2012, dem Jahr des Aufstiegs also, wurde die Haupttribüne weiter ausgebaut, hinzu kam ein neuer Stehplatzbereich.

Die Kapazität erhöhte sich dadurch von gut 10.000 auf über 12.000 Zuschauerplätze. 2014 wurden zwei weitere neue Stadionseiten installiert. Mit dem sportlichen Erfolg wurde auch die Heimstätte des SVS Schritt für Schritt verschönert und vergrößert.

Bis 2017 hieß die kleine Arena Hardtwaldstadion, seit vergangenen März dann bekam es den Namen BWT-Stadion am Hardtwald verpasst. Namensgeber ist ein Unternehmen im Bereich der Wasseraufbereitung.

Die Nachwuchsteams des DFB liefen am Hardtwald auch schon auf, darunter gab’s ein 10:0 der U19 gegen Andorra im Jahr 2010. Zudem übte die Nationalelf der Costa Ricaner auf dem Geläuf bei der WM 2006. Am 4. Juli des Vorjahres bezwang die DFB-Frauenauswahl in einem Test Brasilien mit 3:1.

Bereits vorgestellte Stadien
Bielefeld (Schüco-Arena)
Braunschweig (Eintracht-Stadion)
Darmstadt (Merck-Stadion am Böllenfalltor)
Duisburg (Schauinsland-Reisen-Arena)
Fürth (Sportpark Ronhof)
Heidenheim (Voith-Arena)
Ingolstadt (Audi-Sportpark)
Kaiserslautern (Fritz-Walter-Stadion)
Kiel (Holstein-Stadion)
Nürnberg (Max-Morlock-Stadion)
Regensburg (Continental Arena)
St. Pauli (Millerntor-Stadion)
Union Berlin (Stadion an der Alten Försterei)

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