28. Spieltag: Karlsruhe vs. 1860 München – Tipp, Prognose & Aufstellungen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:36

Löwen wieder in der Erfolgsspur?

Die aktuellen 35 Punkte könnten zwar am Ende nicht für den Klassenerhalt reichen, aber dennoch hält sich die Spannung beim Karlsruher SC vor den letzten sieben Spieltagen in Grenzen. Die noch fehlenden Zähler dürften die Badener, die aus den acht Partien im neuen Jahr zehn Punkte einsackten, relativ problemlos holen und werden nicht mehr in Gefahr geraten.

Rubin Okotie dürfte auch in Karlsruhe nicht viel Platz haben. © Imago

Dem TSV 1860 München, der im Rahmen des 28. Spieltages im Wildparkstadion gastiert, droht derweil wie schon im Vorjahr wieder Abstiegskampf bis zum Schluss. Dank der mit drei Siegen überragend verlaufenen englischen Woche Ende Februar und Anfang März haben die Löwen zwar wieder realistische Chancen auf den Klassenerhalt ohne Umweg über die Relegation, doch weil die Konkurrenz nicht schläft, muss in den nächsten Wochen besser gepunktet werden als zuletzt.

Denn nach den drei Siegen am Stück reichte es für die Sechziger bei RB Leipzig (1:2) und gegen Arminia Bielefeld (1:1) nur zu einem von sechs Punkten. Zu wenig, um nicht bis zum Ende zittern zu müssen.

Karlsruher SC: Mit zwei Spitzen gegen die Flaute?

Nachdem man sich beim Karlsruher SC noch in der Winterpause zuversichlich gab, im Endspurt ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können, hat sich dieses Thema längst erübrigt. Sechs Punkte aus den ersten vier Auswärtsspielen im neuen Jahr sind zwar durchaus eine ordentliche Ausbeute, doch vier Unentschieden in Folge vor eigenem Publikum verhinderten, dass der KSC noch einmal vorne heranschnuppern kann.

Zuletzt blieb der KSC zu Hause gegen den 1. FC Heidenheim (0:0) und beim SC Freiburg (0:1) sogar zweimal ohne eigenes Tor, doch gerade die Leistung im badischen Derby in Freiburg macht Hoffnung, dass es bis zum Saisonende trotz der Lage im Niemandsland der Tabelle noch den einen oder anderen Erfolg zu feiern gibt.

Trainer Markus Kauczinski, der vor seinen letzten sieben Spielen als KSC-Trainer steht, wird seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel in Freiburg wohl nur punktuell umbauen. Um mehr Durchschlagskraft zu haben, ist eine Umstellung von 4-2-3-1 auf 4-4-2 denkbar. In diesem Fall käme Erwin Hoffer als zweite Spitze für einen der drei zentralen Mittelfeldspieler. Wohl am ehesten für Gaetan Krebs, nachdem Jonas Meffert und Grischa Prömel in Freiburg den besseren Eindruck hinterließen.

Nicht unwahrscheinlich ist auch eine Änderung auf dem rechten Flügel, wo Mohamed Gouaida zum wiederholten Male seine Chance nicht nutzen konnte. Weil es für Manuel Torres nach überstandener Muskelblessur wohl noch nicht für die erste Elf reichen wird, könnte nach ansprechenden Kurzeinsätzen erstmals Youngster Tim Fahrenholz von Beginn an auflaufen.

TSV 1860 München: Liendl als Aushilfs-Sechser?

Nachdem er seine Mannschaft zuvor nach der Niederlage in Leipzig aufgrund eines couragierten Auftritts keine Vorwürfe machen wollte, war Trainer Benno Möhlmann mit der Leistung gegen Bielefeld trotz des einen Punkts alles andere als zufrieden. In Karlsruhe erwartet der Coach von seiner Elf wieder ein leidenschaftlicheres Auftreten, um am Ende etwas mitnehmen zu können.

Verzichten muss Möhlmann dabei auf Milos Degenek und Romuald Lacazette, die sich beide gegen Bielefeld Sperren einhandelten. Weil mit Dominik Stahl und Goran Sukalo zwei weitere defensive Mittelfeldspieler nicht einsatzbereit sind, bleibt nur Kai Bülow als einziger echter Sechser. An dessen Seite wird wohl Michael Liendl zurückgezogen, womit die Ausrichtung insgesamt etwas offensiver wird.

Für Liendl dürfte ein Flügelspieler ins Team kommen, wobei die Kandidaten Maximilian Beister und Valdet Rama heißen. Am Sturmduo mit Rubin Okotie und Sascha Mölders dürfte Möhlmann derweil nicht rütteln, obwohl beide gegen Bielefeld keinen guten Tag erwischt haben.

Tipps & Aufstellungen zum Spiel

Wett Tipps: Mit Markus Kauczinski auf der Trainerbank hat der Karlsruher SC immer gegen 1860 München gewonnen. Aktuell sind es sechs Siege am Stück, die die Badener gegen die Löwen einfuhren. Zuletzt vier Heimunentschieden nacheinander sprechen indes eher dafür, dass diese Serie reisst, zumal die Löwen unbedingt punkten müssen und entsprechend konzentriert antreten werden. Die Quote 1,75 von Bet3000 für Doppelte Chance X2 scheint aus unserer Sicht eine gute Wahl. Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

Nur 16 Tore fielen in den zehn Rückrundenpartien des KSC – so wenige wie bei keinem anderen Zweitligisten. Wer sich am Sonntag ins Wildparkstadion aufmacht, sollte daher besser nicht mit einem Offensivspektakel rechnen. Vielmehr ist eine Wette auf Under 2,5 mit der Quote 1,65 von Bet3000 keine schlechte Option. Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)