Darmstadt 98: Tobias Kempe gegen Kiel besonders effektiv

Letztes Jahr vier Scorer-Punkten gegen die Störche

Tobias Kempe in Hamburg.

In Hamburg kam Tobias Kempe nur von der Bank. ©imago images/Jan Huebner

Seit seiner Rückkehr vom 1. FC Nürnberg im Sommer 2017 erzielte Tobias Kempe in 61 Zweitliga-Spielen für Darmstadt 98 21 Tore und bereitete 13 weitere Treffer vor. Eine starke Quote, die den offensiven Mittelfeldspieler aber nicht davor bewahrte, den Auftakt in der neuen Saison beim Hamburger SV (1:1) 80 Minuten lang von der Bank aus verfolgen zu müssen.

Kempe hat auf seinen bevorzugten Positionen, der Zehn und dem linken Flügel, neue Konkurrenz erhalten und wird auch im ersten Heimspiel gegen Holstein Kiel nicht unbedingt von Beginn an auflaufen. Mit Fabian Schnellhardt und dem zuletzt links aufgebotenen Marvin Mehlem gibt es im Zentrum zwei weitere Kandidaten, während für die linke Seite Mathias Honsak wieder fit ist und auf einen Einsatz gegen seine alten Kollegen hofft.

Drei von vier Toren resultieren aus Standards

Allerdings kann Kempe in Bezug auf Holstein Kiel auch Argumente in eigener Sache vorbringen. Vergangene Saison verbuchte der Standardspezialist in den beiden Duellen mit den Störchen vier Scorerpunkte. In Kiel traf Kempe zweimal, konnte damit die 2:4-Niederlage aber nicht verhindern. Dafür trugen die beiden Vorlagen im Rückspiel wesentlich zum 3:2-Heimerfolg der Lilien bei.

Ausschlaggebend für die gute Bilanz Kempes war allerdings nicht unbedingt, dass Kiel dem schussstarken Rechtsfuß übermäßig viel Möglichkeiten zur Entfaltung gab. Vielmehr kam in beiden Duellen Kempes Qualität bei ruhenden Bällen zum Ausdruck. Einmal traf Kempe per Elfmeter und bereitete die beiden Treffer mit einem Freistoß und einem Eckball vor. Lediglich ein Tor fiel aus dem Spiel heraus, zudem für Kempe eher ungewöhnlich per Kopf.

In beiden Partien gegen Kiel spielte Kempe vergangene Saison überdies den offensiveren Part auf der Doppelsechs. Dort allerdings dürfte der Routinier diesmal kaum gefragt sein. Schließlich lieferten Yannick Stark und Victor Palsson in Hamburg eine ordentliche Partie ab. Und auch der beim HSV etwas überraschend als Zehner aufgebotene Schnellhardt fühlt sich etwas tiefer eigentlich wohler. Eine erneute Joker-Rolle scheint für Kempe daher gut möglich.

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