Holstein Kiel: Nach Anpfiff fehlt die Konzentration

Anfällig zu Beginn beider Halbzeiten

André Schubert

Will am Samstag beim 1. FC Heidenheim nicht wieder in Rückstand geraten: André Schubert. © imago images / Hübner

Mit Jae-Sung Lee, Darko Todorovic, Salim Khelifi, Makana Baku, Salih Özcan und Janni Serra fehlten Holstein Kiel im Testspiel gegen den SV Meppen (1:1) gleich sechs Akteure, die mit ihren Auswahlmannschaften unterwegs waren. Wenn die Mannschaft von Trainer André Schubert am Samstag beim 1. FC Heidenheim gastiert, steht das Sextett aber wieder zur Auswahl und soll dazu beitragen, auch eine gegen Meppen aufgetretene Schwäche abzustellen.

Gegen den Drittligisten lag Kiel zunächst zurück – genau wie an den ersten fünf Spieltagen der 2. Bundesliga. Lediglich beim 6:0-Kantersieg im DFB-Pokal beim FSV Salmrohr mussten die Störche nicht einem Rückstand hinterherlaufen.

Zuletzt nach der Pause zweimal nicht wach

Besonders auffällig ist, dass die Störche früh in beiden Halbzeiten Gegentore kassieren. Am ersten Spieltag gegen den SV Sandhausen (1:1) trafen die Gäste bereits in der vierten Minute und am zweiten Spieltag bei Darmstadt 98 stand es aus Kieler Sicht nach elf Minuten 0:1. Gegen den Karlsruher SC gelang am Ende zwar ein 2:1-Sieg, doch zunächst traf in der 17. Minute der Aufsteiger.

Zuletzt beim FC St. Pauli (1:2) und gegen Erzgebirge Aue (1:1) wurde die erste Halbzeit unbeschadet überstanden, doch dafür setzte es unmittelbar nach Wiederbeginn in der 49. bzw. der 48. Minute Gegentreffer.

In Heidenheim und danach gegen Hannover 96 gilt es ähnliche Fehlstarts in einer der beiden Spielhälften tunlichst zu vermeiden, wäre es gegen individuell stark besetzte Gegner doch wohl nicht ganz einfach zurückzukommen und noch zu punkten. Und ohne Erfolgserlebnisse in den beiden nächsten Partien würden die Störche erst einmal im unteren Tabellendrittel hängen bleiben.

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