Karlsruher SC: Direkter Wiederaufstieg ist das Ziel

Hoffnung auf die Rettung nahezu erloschen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 19.04.17 | 07:45
Oliver Kreuzer

Oliver Kreuzer (l.) stehen intensive Wochen bevor © Imago

Erst vier Spiele hat der Karlsruher SC in dieser Saison gewonnen. Und weil selbst fünf Siege an den letzten fünf Spieltagen nicht zwingend für den Klassenerhalt oder die Relegation reichen werden, muss man kein Prophet sein, um den Badenern den Abstieg in die 3. Liga vorherzusagen.

„Vor dem Spiel sagte ich, wir sind der Dritten Liga ein Stück näher als der Zweiten Liga, heute sage ich wir sind noch ein Stück weiter drin. Wenn es auch rechnerisch noch nicht unterschrieben ist, da muss man realistisch sein“, unternahm Sportdirektor Oliver Kreuzer nach der 0:1-Pleite am Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim gegenüber abseits-ka gar nicht erst den Versuch, sich noch an den letzten Strohhalm zu klammern.

Kreuzer macht weiter und will wieder hoch

Vielmehr geht der Blick längst auf die neue Saison, die für den Verein in allen Bereichen eine enorme Herausforderung wird. Eine Herausforderung, der sich Kreuzer stellen will und wird: „Ich habe einen Vertrag bis 2019 auch dritte Liga. Wenn ich das nicht gewollt hätte damals, hätte ich zum Präsidium gesagt, wir machen nur für zweite Liga. Ich hätte es zwar nicht geahnt, dass es so kommt, aber trotzdem musste man davon ausgehen, dass es passieren kann.“

„ Ziel kann nur der direkte Wiederaufstieg sein. ”
Oliver Kreuzer

Und obwohl es nicht einfach wird, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen und sich in einer ausgeglichenen 3. Liga durchzusetzen, ist die Zielsetzung für das nächste Jahr schon jetzt klar: „Ziel kann nur der direkte Wiederaufstieg sein“, so Kreuzer, der natürlich auch weiß, dass alles andere im Umfeld nicht zu vermitteln wäre.

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