KSC fast schon unzufrieden

Überzeugender Auftritt in Nürnberg

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Samstag, 21.09.19 | 16:37
Alois Schwartz vom KSC

Alois Schwartz blieb auch nach dem Spiel skeptisch bezüglich der Punktausbeute. ©Imago images/Zink

Vor dem Spiel hätte der KSC einen Punkt in Nürnberg wohl unterschrieben, schließlich war die Favoritenrolle im Duell Absteiger gegen Aufsteiger klar verteilt. Doch die Karlsruher hätten gerade im zweiten Durchgang mehr verdient gehabt.

„Wir waren fast dem 2:1 näher. Haben ein gutes Auswärtsspiel mit einem verdienten Punkt gemacht“, fasste KSC-Coach Alois Schwartz mit gemischten Gefühlen auf der Pressekonferenz das Duell mit seinem Ex-Klub zusammen.

Schwartz opfert Stürmer

Auch Torschütze Manuel Stiefler äußerte sich ähnlich auf dem Twitter-Kanal der Badener. „Es war eigentlich fast mehr drin“, sagte der Mittelfeldspieler, der trotz bandagiertem Kopf das Spiel zu Ende machte.

Doch nicht nur mit seinem zweiten Tor im zweiten Spiel in Folge, sondern auch mit veränderter Rolle auf dem Feld war Stiefler wichtig für den Punkt beim FCN. Alois Schwartz war vom System mit zwei Stürmern zu einem 4-5-1 gewechselt, stärkte mit Stiefler das zentrale Mittelfeld. Philipp Hofmann musste auf die Bank, Lukas Grozurek übernahm die Außenbahn von Stiefler.

Das führte zu spielerischem Übergewicht bei den Gästen, große Chancen allerdings kamen nicht viele zu Stande, wenn dann durch Fehler begünstigt. Dennoch scheint ein probates Mittel zumindest für Auswärtsspiele gefunden zu sein, nachdem es zuletzt auf fremden Plätzen ein 0:3 gegen Osnabrück und ein 1:2 gegen Kiel gab.

Das Spiel mit nur einer Spitze könnte aber auch schon im nächsten Heimspiel erneut Mittel der Wahl sein, denn mit Heidenheim steht wieder ein Spitzenteam auf dem Programm.

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