KSC: Kontinuität wird belohnt

Aufsteiger vertraut dem Personal aus Liga drei

Der KSC jubelt gegen Dynamo.

Überragte beim KSC gegen Dynamo: Philipp Hofmann (2.v.r.). ©imago images/Eibner

Dass ein Trainer nach dem Aufstieg erstmal dem Personal vertraut, das eben jenen Aufstieg vollbrachte, ist keine Seltenheit. So auch beim KSC, wo Alois Schwartz gegen Dynamo Dresden auf bekannte Gesichter baute und lediglich drei Neuzugänge in der Startelf aufbot. Einer von ihnen war Philipp Hofmann, der mit zwei Treffern und einer Vorlage zum überragenden Mann beim 4:2-Sieg der Badener avanvierte.

Für den großgewachsenen Angreifer waren es die Scorerpunkte zwei bis vier der noch jungen Saison. Bereits beim Auftakt gegen Mitaufsteiger Wehen Wiesbaden hatte Hofmann getroffen, nun rechtfertige er mit seiner Leistung erneut, dass Schwartz mit Anton Fink einen Aufstiegshelden nur auf die Bank setzte.

Keine Rotation im Wildpark

Die Rollenverteilung dürfte für absehbare Zeit Bestand haben, sollte Hofmann von Verletzungen oder Sperren verschont bleiben: Schwartz ist nicht gerade als Fan der Rotation bekannt. Bereits in der Vorsaison fand der gebürtige Nürtinger zu einem frühen Zeitpunkt seine Stammelf und hielt an dieser bis auf wenige Ausnahmen fest.

Hofmann scheint, auch wenn nach zwei absolvierten Spieltagen lediglich ein erstes Zwischenfazit möglich ist, vorerst angekommen zu sein. Zuvor lief der Mittelstürmer bereits in den Trikots von Paderborn, Ingolstadt, Kaiserslautern, Fürth und Braunschweig in der 2. Liga auf – nachhaltig überzeugen konnte er dabei aber bislang nur in Ansätzen.

Findungsprozess schon abgeschlossen

Im Wildpark kommt ihm neben das Vertrauen des Trainers in ihn auch dessen Vertrauen in die Aufstiegshelden zu gute. Wo andere Mannschaften an den ersten Spieltagen noch im Findungsprozess stecken, sind die Aufgaben und Verantwortungen beim KSC klar definiert.

In Anbetracht von lediglich sechs externen Neuzugängen und keinen Abgängen von Stammspielern sind die Hierarchien im Team ebenfalls klar abgesteckt. Bei der Zusammenstellung des Kaders bewiesen Schwartz und Sportdirektor Oliver Kreuzer somit neben einem guten Händchen auch Weitsicht. Für diese Kontinuität belohnt sich der KSC aktuell.

Daher erscheint es auch wahrscheinlich, dass in rund einer Woche im Pokal die Startelf aus dem Dresden-Spiel in großen Teilen wieder auf dem Feld steht. Im Duell der Zweitligisten kommt dann Hannover in den Wildpark.

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