KSC: Positive Trainingswoche vor dem Saisonfinale

Christian Eichner mit einem "sehr guten Gefühl"

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 27.06.20 | 08:05
Christian Eichner

Hofft auf den direkten Klassenerhalt: Christian Eichner. © imago images / Carmele TMC Fotografie

Die Anspannung beim Karlsruher SC wird vor dem Saisonfinale am Sonntagnachmittag bei Greuther Fürth von Stunde zu Stunde größer. Und natürlich ist auch die Hoffnung vorhanden, am Sonntagabend den direkten Klassenerhalt bejubeln zu können, wofür neben einem eigenen Sieg in Fürth aber auch Schützenhilfe von Holstein Kiel nötig ist, das dem aktuell mit zwei Punkten mehr als der KSC auf Rang 15 stehenden 1. FC Nürnberg mindestens ein Unentschieden abringen muss.

Ganz vernachlässigen will Christian Eichner indes auch die theoretische Möglichkeit nicht, bei drei Punkten und zehn bzw. 14 Toren Vorsprung auf Wehen Wiesbaden und Dynamo Dresden noch direkt absteigen zu können. „Aus Respekt und weil ich das Geschäft kenne, fahre ich schon auch mit Blick in den Rückspiegel nach Fürth“, erklärte der KSC-Coach auf der Pressekonferenz am Freitag.

Dass man in erster Linie darauf schauen wird, was Nürnberg in Kiel macht, deutete Eichner dann freilich auch noch an: „Allerdings gibt’s im Auto vorne auch noch eine Scheibe für den Blick nach vorne – und die ist ein bisschen größer. Wir können vom Gefühl her ein Ticken mehr gewinnen als verlieren am Sonntag.“

Noch mehrere personelle Fragezeichen

Zunächst aber liegt der Fokus natürlich klar auf der eigenen Begegnung in Fürth. Denn gelingt am Ronhof kein Sieg, kann es sich der KSC sparen, nach Kiel zu schauen. Hinsichtlich der Mission, in Fürth drei Punkte einzufahren, ist Eichner nach den vergangenen Trainingstagen aber zuversichtlich gestimmt: „Ich habe die Mannschaft seit Mittwoch sehr konzentriert erlebt und deshalb ein sehr gutes Gefühl.“

Voller Fokus auf dem Trainingsplatz
„ Ich habe die Mannschaft seit Mittwoch sehr konzentriert erlebt. ”
Trainer: Christian Eichner

Allerdings bereiten aktuell noch mehrere Profis sorgen. Während Janis Hanek und Kyoung-Rok Choi nach ihren Verletzungen weiter keine Option sind, fällt mit Marc Lorenz der mit sieben Assists zweitbeste Vorlagengeber gelbgesperrt aus. Zudem sind Lukas Fröde, Burak Camoglu, Marco Djuricin und Änis Ben-Hatira angeschlagen und noch fraglich.

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