1. FC Nürnberg: Bleibt Abdelhamid Sabiri noch lange?

Vertragsgespräche für den Youngster aktuell kein Thema

Abdelhamid Sabiri

Drei Tore in drei Zweitliga-Spielen: Abdelhamid Sabiri © Imago

Wie schon eine Woche zuvor beim 3:2-Erfolg beim 1. FC Heidenheim gehörte Abdelhamid Sabiri auch am Freitag beim 1:1 des 1. FC Nürnberg gegen Eintracht Braunschweig zu den auffälligsten Erscheinungen auf dem Platz und das nicht nur, weil der 20-Jährige nach seinem Doppelpack in Heidenheim auch gegen die Eintracht traf.

Der Marokkaner, der im vergangenen Sommer von den Sportfreunden Siegen zunächst zur zweiten Mannschaft des FCN kam und nach einer guten Halbserie in der Regionalliga mit zwölf Toren und sechs Vorlagen in 21 Einsätzen im Winter zu den Profis aufgerückt ist, hat mit seinen ersten Auftritt in der 2. Bundesliga natürlich auch schon andere Vereine auf sich aufmerksam gemacht.

Noch kein Profi-Vertrag

Im Moment allerdings will sich Sabiri nicht mit seiner persönlichen Zukunft befassen, wie er gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 14/2017 vom 13.02.2017) auf die Frage nach Gesprächen über einen neuen Vertrag durchblicken ließ: „Nein, und das interessiert mich derzeit ehrlich auch überhaupt nicht“, so der Offensivmann, der bislang noch keinen Lizenzspielervertrag besitzt, sondern nur mit einem Arbeitspapier bis 2018 ausgestattet ist, das für die zweite Mannschaft vorgesehen war.

Kann Sabiri seine bisherigen Leistungen bestätigen, könnte der Sommer spannend werden. Denn natürlich wissen auch andere Klubs, dass Sabiri in Nürnberg derzeit alles andere als großes Geld verdient und dass der FCN im Falle des Nicht-Aufstieges, der nicht unwahrscheinlich ist, Transfererlöse erzielen muss. Der Club freilich wird alles daran setzen, sein Juwel längerfristig an sich zu binden und dürfte als Argument anführen, dass eine optimale sportliche Weiterentwicklung als Stammkraft in Nürnberg am ehesten möglich ist.

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