Eintracht Braunschweig: Berlin im Blick – Kevin Kratz fehlt mindestens zwei Wochen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 22.10.12 | 07:31

Nach dem souveränen 2:0 bei Dynamo Dresden, dem achten Sieg im zehnten Spiel bei zwei Unentschieden, geht der Blick bei Eintracht Braunschweig schon auf den nächsten Samstag, wenn im Top-Spieler Erster gegen Zweiter Hertha BSC im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße zu Gast ist.

Schon unmittelbar nach dem Sieg in Dresden dachte Kapitän Dennis Kruppke, der die Eintracht mit seinem Kopfballtreffer zum 1:0 auf die Siegesstraße brachte, an den nächsten Gegner, der vielleicht gleichbedeutend mit der bislang schwersten Aufgabe dieser Spielzeit ist, obwohl auch die Auswärtsspiele beim TSV 1860 München und beim 1. FC Kaiserslautern (jeweils 1:1) echte Härtetests waren. Dennoch ist es nachvollziehbar, wenn Kruppke im „Kicker“ die Partie gegen Hertha BSC als „Gradmesser“ bezeichnet und die mit herausragend besetzten Berliner als ein „Team mit Erstliga-Format“.

So erfreulich der Erfolg in Dresden für die Eintracht auch war, mischte sich aber dennoch ein Wermutstropfen in den Jubel. Wie mittlerweile feststeht, erlitt der nach einer Stunde ausgewechselte Kevin Kratz einen Teilanriss der Syndesmose, der ihn zu mindestens zwei Wochen Pause zwingt. Weil Trainer Torsten Lieberknecht aber einige hochmotivierte Alternativen wie etwa Steffen Bohl in der Hinterhand hat und überdies über eine Vielzahl von taktischen Varianten verfügt, dürfte sich der Ausfall des 25-jährigen Neuzugangs von Alemannia Aachen, der eine starke Saison spielt, zumindest vorübergehend kompensieren lassen.