Eintracht Braunschweig: Gute Chancen auf Verbleib von Seung-Woo Ryu – Torsten Oehrl erneut operiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:30

Noch Mitte November musste man bei Eintracht Brauschweig davon ausgehen, den gerade erst richtig aufblühenden Seung-Woo Ryu im Winter wieder abgeben zu müssen, wurde das Leihgeschäft mit Bayer Leverkusen den Südkoreaner betreffend doch nur bis zum Ende des Jahres geschlossen.

Inzwischen deutet sich aber an, dass der 20-Jährige der Eintracht nach bislang zwei Toren in acht Einsätzen weiter erhalten bleibt. Anders als bislang bekannt, hat Leverkusen die Kaufoption auf Ryu bereits gezogen und den zuvor von der Chung-Ang University nur ausgeliehenen Offensivspieler bereits fest bis 2018 verpflichtet.

Weil Ryu bei der Werkself angesichts der großen Konkurrenz im Offensivbereich kaum Chancen auf Einsätze hat, ist man auch in Leverkusen an einer Ausdehnung der Ausleihe interessiert, wie Bayer-Manager Jonas Boldt gegenüber dem „Kicker“ und unter Verweis auf den letzte Saison nach Braunschweig verliehenen und mittlerweile zum Nationalspieler aufgestiegenen Karim Bellarabi erklärte: „Bei Bellarabi hat es auch allen Beteiligten geholfen. Dem Spieler, Braunschweig und uns. Das deutet sich jetzt bei Ryu auch an. Man kann sich sicher mal zusammensetzen, um eine gute Lösung für alle Seiten zu finden.“

Nach diesen Aussagen und weil man in Braunschweig ohnehin kein Geheimnis daraus macht, gerne mit Ryu weiterarbeiten zu wollen, ist eine Verlängerung der Ausleihe bis zum Ende der Saison, vielleicht sogar für eineinhalb weitere Jahre, sehr wahrscheinlich.

Rückkehr von Torsten Oehrl ungewiss

Keine positiven Neuigkeiten gibt es dagegen weiterhin von Torsten Oehrl. Der 28 Jahre alte Angreifer wurde nun wie vor zwei Wochen angekündigt nochmals am Sprunggelenk operiert, nachdem ein erster Eingriff Anfang des Jahres in Folge eines Sehnenrisses im rechten Sprunggelenk keinen durchschlagenden Erfolg hatte. Wann Oehrl wieder spielen kann, ist im Moment aber völlig offen. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir nicht abschätzen, wann er uns wieder zur Verfügung steht”, zeigte sich Sportdirektor Marc Arnold in „Bild“ sehr zurückhaltend.