Eintracht Braunschweig: Hinrunden-Rückblick

So lief der 1. Teil der Saison 2016/17

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Montag, 26.12.16 | 07:49
Onel Hernandez von Eintracht Braunschweig am Ball.

Eine absolute Verstärkung für die Braunschweiger Löwen: Onel Hernandez. ©Imago

Ganz sicher hatte der eine oder andere Eintracht Braunschweig im Sommer schon auf der Rechnung, wenn über den erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten philosophiert wurde. Dass es für die „Löwen“ allerdings so gut laufen würde und sie Herbstmeister werden würden, haben wohl nur die wenigsten gedacht. Warum die Hinrunde für den BTSV nahezu perfekt war, lest Ihr in unserem Rückblick!

Zu Hause eine Macht

Wenn es so weitergeht wie bisher, dann müssen sich die Fans der Braunschweiger keine großen Sorgen machen, dass es mit dem Aufstieg vielleicht nicht klappt. Schließlich war die Eintracht in dieser Spielzeit bislang immer ganz oben vertreten, entweder auf dem ersten Platz oder als erster Verfolger des Spitzenreiters. Die meiste Zeit allerdings thronten die Niedersachsen selbst ganz oben, zwischenzeitlich sogar zwölf Spiele am Stück.

Ein Hauptgrund dafür ist sicherlich die fast schon unheimliche Heimstärke: An der Hamburger Straße hat der BTSV noch kein einziges Saisonspiel verloren – in den neun ausgetragenen Partien gab es acht Siege, nur der langjährige Rivale Hannover 96 konnte hier zumindest ein Unentschieden erringen. Auswärts sind die Braunschweiger allerdings nur graues Mittelmaß.

Neuzugänge haben eingeschlagen

Generell muss man sagen, dass die „Löwen“ im Verlaufe der Saison immer weniger dominant aufgetreten sind. Nach den fünf Siegen zu Saisonbeginn, inklusive des 6:1-Schützenfestes gegen Nürnberg, geriet der Motor dann und wann ins Stocken. Bitter waren vor allem die Punktverluste in Dresden (2:3) und gegen Hannover (2:2) – in beiden Fällen verspielte die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht, der im Oktober bis 2020 verlängerte, jeweils eine zwischenzeitliche 2:0-Führung.

Dennoch: Viel besser hätte die Hinrunde bislang kaum laufen können. Dazu haben auch die meisten der Neuzugänge einen großen Teil beigetragen. Namentlich zu nennen sind hier Gustav Valsvik, Quirin Moll, Julius Biada, Onel Hernandez und Christoffer Nyman, die sich allesamt als Verstärkungen erwiesen haben. Der lange verletzte Suleiman Abdullahi könnte noch eine solche werden und im Angriff den Altmeister Domi Kumbela unterstützen, der in den vergangenen Monaten traf wie in besten Zeiten.