Eintracht Braunschweig: Mehrere Neue im Winter?

Torsten Lieberknecht macht sich Gedanken

Torsten Lieberknecht

Denkt an Verstärkungen im Winter: Torsten Lieberknecht © Imago

Wenn Eintracht Braunschweig am Freitag bei Arminia Bielefeld gastiert, werden Mirko Boland, Joseph Baffo, Quirin Moll, Domi Kumbela und Christoffer Nyman sicher auf dem Spielberichtsbogen fehlen. Die fünf Stammkräfte fallen weiterhin verletzt aus und sorgen dafür, dass Trainer Torsten Lieberknecht nicht mehr über allzu viele Alternativen verfügt.

Und zumindest bis Weihnachten wird sich an dieser Situation wohl auch nicht allzu viel verändern. Baffo (Kreuzbandriss) und Boland (Innenbandriss) kehren in diesem Jahr nicht mehr auf den Platz zurück, was auch bei Moll (Schultereckgelenkssprengung) höchst fraglich ist. Lediglich die Angreifer Kumbela (Haarriss) und Nyman (Muskelfaserriss) könnten auf absehbare Zeit ihr Comeback feiern.

Fokus auf Abwehr und Angriff?

Nichtsdestotrotz hat Trainer Torsten Lieberknecht in den vergangenen Tagen unter anderem in der Braunschweiger Zeitung erklärt, sich Gedanken über Nachverpflichtungen im Winter zu machen. „Es wäre fatal, nicht darüber nachzudenken“, zitiert der „Kicker“ (Ausgabe 92/2017 vom 13.11.2017) den Eintracht-Coach, der sich wohl auch gegen mehrere Verstärkungen nicht wehren dürfte.

Klar scheint, dass ein Ersatz für den bis weit in den Frühling hinein, vielleicht sogar bis zum Saisonende fehlenden Baffo kommen wird, um defensiv im Falle weiterer Ausfälle nicht vor großen Problemen zu stehen.

Nicht unwahrscheinlich ist auch die Verpflichtung eines neuen Stürmers. Insbesondere dann, sollte der talentierte, bisher aber wenig effektive Suleiman Abdullahi seine Ladehemmung in den kommenden Wochen nicht abstellen, um eine weitere Alternative zu den aktuell verletzten Nyman und Kumbela zu haben.

Im Mittelfeld besteht hingegen nicht unbedingt Handlungsbedarf. Zum einen sollten Boland und Moll zum Rückrundenstart wieder fit sein und zum anderen befindet sich mit dem lange von einem Infekt außer Gefecht gesetzten Patrick Schönfeld eine Alternative aus den eigenen Reihen auf einem guten Weg.

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