Eintracht Braunschweig: Trainerfrage stellt sich für Präsident Ebel nicht

Kein Kommentar zur Zukunft

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 01.03.18 | 07:45
Torsten Lieberknecht

Rückendeckung vom Präsidenten: Torsten Lieberknecht © Imago / Revierfoto

Angesichts von nur noch zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz besitzt die anstehende Partie gegen den SSV Jahn Regensburg für Eintracht Braunschweig eine hohe Bedeutung. Insbesondere auch deshalb, weil sich im Umfeld zunehmend Unruhe breit macht und auch die Kritik an Trainer Torsten Lieberknecht lauter wird.

„ Das ist keine Trainerfrage, sondern eine Charakterfrage der Akteure. ”
Sebastian Ebel

Präsident und Aufsichtsratschef Sebastian Ebel indes stärkt Lieberknecht nun in der Braunschweiger Zeitung den Rücken. „Das ist keine Trainerfrage, sondern eine Charakterfrage der Akteure, die auf dem Spielfeld stehen“, so Ebel, der auch mit Blick auf das jüngste 1:2 in Fürth klare Worte fand: „Die Art und Weise, wie wir verloren haben, ist erschreckend. Ich erwarte, dass die Mannschaft endlich den Ernst der Lage erkennt.“

Gerüchte um Lieberknecht und Union Berlin

Keinen Kommentar gab Ebel derweil zur Frage nach der Zukunft ab, für die in Braunschweig immer mehr Beobachter einen Neuanfang auf dem Trainerposten für nötig halten. Von der „Braunschweiger Zeitung“ genannte Gerüchte, laut denen Lieberknecht sich bezüglich der kommenden Saison in Gesprächen mit dem 1. FC Union Berlin befinden soll, blieben bislang auch unkommentiert.

Letzteres freilich ist durchaus üblich, zumal die Spekulationen bisher doch sehr vage sind. Nichtsdestotrotz könnte das lange Zeit Undenkbare bald real werden: eine Braunschweiger Eintracht mit einem anderen Trainer als Torsten Lieberknecht.

Mit Lieberknecht in die neue Saison zu gehen, sollte das laufende Spieljahr zwar mit dem Klassenerhalt, aber irgendwo im unteren Tabellenmittelfeld abgeschlossen werden, würde jedenfalls kaum für Aufbruchstimmung sorgen.

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