Eintracht Braunschweig: Verlängerung mit Steffen Bohl wackelt – Zukunft von Daniel Davari offen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 18.04.13 | 07:04

Schon ein Unentschieden am Sonntag gegen Erzgebirge Aue würde Eintracht Braunschweig reichen, um den Aufstieg in die Bundesliga auch rechnerisch klar zu machen, sodern die Verfolger 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln ihre Spiele verlieren. Schaffen FCK und FC ein Remis, wäre der Eintracht bei einem Sieg gegen Aue die Rückkehr ins Oberhaus nach 28 Jahren nicht mehr zu nehmen.

Doch unabhängig vom Zeitpunkt, wann die Sektkorken knallen, hat man in Braunschweig inzwischen auch hinter den Kulissen keine Zweifel mehr am Aufstieg und richtet die Planungen ganz auf die erste Liga aus. Dabei steht schon länger fest, dass der aktuelle Kader auch in der kommenden Saison das Gros des Aufgebots des deutschen Meisters von 1967 bilden wird.

Noch ist aber nicht klar, dass alle Spieler tatsächlich bleiben werden. Während alle Leistugsträger bereits ihre Verträge verlängert haben, endet das Arbeitspapier von Defensiv-Allrounder Steffen Bohl nach aktuellem Stand am 30. Juni. Und anders als noch vor wenigen Wochen ist die Verlängerung mit dem 29-Jährigen laut „Kicker“ nach einem Beraterwechsel offenbar nicht mehr nur eine Formsache, sodass derzeit auch eine Trennung nicht ausgeschlossen werden kann.

Gleiches gilt auch für Torhüter Daniel Davari, der beim 3:1 in Sandhausen am vergangenen Wochenende den Platz zwischen den Pfosten für seinen Vertreter Marian Petkovic räumen musste. Klar ist, dass die Eintracht im Sommer einen neuen Torwart verpflichten will, wobei davon abhängen wird, wie es mit Davari weitergeht. Sollte Braunschweig einen gestandenen Keeper als neue Nummer eins holen, ist denkbar, dass Davari sich trotz Vertrages bis 2014 anderweitig orientiert. Sollte dagegen ein Talent wie der gerüchteweise gehandelte Odisseas Vlachodimos vom VfB Stuttgart II kommen, dürfte Davari den Kampf um den Platz im Eintracht-Kasten aufnehmen.