Eintracht Braunschweig: Vom Aufstieg aktuell weit entfernt

Personalsituation spitzt sich weiter zu

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 02.10.17 | 11:42
Ken Reichel

Mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt: Ken Reichel © Imago / pmk

Mit der gestrigen 0:2-Heimniederlage gegen den FC St. Pauli ist Eintracht Braunschweig auf den elften Platz abgerutscht und liegt damit schon sechs Punkte hinter dem dritten Platz der Vorsaison. Nach der Länderspielpause geht es für den BTSV nun allerdings erst einmal darum, beim auf Rang 15 stehenden MSV Duisburg zu punkten und nicht sogar ins untere Tabellendrittel abzurutschen.

Gegen St. Pauli begann die Eintracht zwar richtig gut, ließ aber vor der Pause selbst beste Chancen wie einen von Onel Hernandez inklusive Nachschuss vergebenen Elfmeter ungenutzt und wurde dafür nach dem Seitenwechsel von deutlich effizienteren Kiez-Kickern bestraft.

Reichel und Hochscheidt verletzt ausgewechselt

Erschwert wurde die Aufgabe frühzeitig auch durch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Ken Reichel und Jan Hochscheidt, die beide vor der Pause ausgewechselt werden mussten. Reichel erlitt eine Gehirnerschütterung und Hochscheidt eine Blessur am Sprunggelenk. Während die Schwere der Blessur bei Hochscheidt noch nicht bekannt ist, dürfte Reichel zumindest in Duisburg wieder dabei sein.

Ebenso wie Mirko Boland, der seine Gelb-Rot-Sperre aus dem Spiel bei Jahn Regensburg (1:2) abgesessen hat. Weiterhin gesperrt passen müssen derweil Maximilian Sauer und Salim Khelifi, die sich in Regensburg mit ihren Platzverweisen jeweils eine Zwei-Spiele-Sperre eingehandelt haben.

Ob auch Christoffer Nyman nach seinem in Regensburg erlittenen Muskelfaserriss in Duisburg wieder auflaufen kann, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass Trainer Torsten Lieberknecht gerade in der momentanen Situation auf Leistungsträger wie Nyman, Khelifi oder Reichel kaum verzichten könnte.

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