Eintracht Braunschweig: Wohl gute Chancen bei Samuel Adegbenro

Nigerianer will nach Deutschland oder Frankreich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 10.07.17 | 07:15
Torsten Lieberknecht und Marc Arnold

Suchen noch Verstärkung für die Offensive: Torsten Lieberknecht und Marc Arnold © Imago

Wie schon vor der vergangenen Saison absolviert Eintracht Braunschweig auch in diesem Jahr wieder ein Trainingslager im pfälzischen Herxheim, nahe der Heimat von Trainer Torsten Lieberknecht. Am gestrigen Freitag bat Lieberknecht seine Schützlinge dort zur ersten Übungseinheit und konnte dabei bis auf den erkrankten Patrick Schönfeld alle Mann auf dem Trainingsplatz begrüßen.

Wenn im Laufe des Trainingslagers am Sonntag gegen Landesligist SV Viktoria 1913 Herxheim, am Dienstag gegen Waldhof Mannheim und am nächsten Woche Samstag gegen den Karlsruher SC getestet wird, soll nach Möglichkeit die noch gesuchte Offensivkraft auch schon zur Verfügung stehen.

Noch Differenzen bei der Ablöse

Öffentlich äußern sich die Brauschweiger Verantwortlichen zwar nicht in dieser Personalie und doch gilt als ziemlich sicher, dass die Eintracht gerne Samuel Adegbenro von Viking Stavanger verpflichten würde. Dabei sind die Chancen der Eintracht nicht kleiner geworden. Denn während das angeblich ebenfalls interessierte Fortuna Düsseldorf wohl lieber den Ex-BTSV-Profi Havard Nielsen vom SC Freiburg loseisen würde, hat Adegbenro selbst dem norwegischen Top-Klub Rosenborg Trondheim eine mehr oder weniger deutliche Absage erteilt.

„ Ich würde lieber ins Ausland. ”
Samuel Adegbenro

Gegenüber dem Portal dagsavisen.no erklärte der 21 Jahre alte Nigerianer, innerhalb Norwegens eigentlich nicht wechseln zu wollen: „Ich würde lieber ins Ausland. Wenn ich es vermeiden kann, dann möchte ich zukünftig nicht gegen Viking spielen. Das ist der Club, dem ich zu verdanken habe, wo ich heute bin.“

Auf Nachfrage sagte Adegbenro, sich eine Zukunft in Deutschland oder Frankreich, eventuell auch in Spanien, gut vorstellen zu können. Ob es letztlich die Eintracht wird, hängt aber auch davon ab, ob sich beide Vereine einigen können. Aktuell soll es in Sachen Ablöse noch unterschiedliche Vorstellungen geben. Die Forderungen Stavangers von umgerechnet 1,2 bis 1,5 Millionen Euro will die Eintracht eher nicht erfüllen, doch noch scheint der Poker in vollem Gange.

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