Eintracht Braunschweig: Wohl Interesse an Philipp Hosiner

Ein gestandener Stürmer soll kommen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 13.09.18 | 13:33

Drei Spiele hat Eintracht Braunschweig noch Zeit, um eine bislang enttäuschende Rückrunde mit nur zwei Siegen nach der Winterpause doch noch einigermaßen versöhnlich zu beenden und im Idealfall in der Abschlusstabelle vor dem 1. FC Kaiserslautern zu landen, was im TV-Geld-Ranking bedeuten würde, dass der BTSV an den Pfälzern vorbeizieht und kommende Saison rund 340.000 Euro mehr kassiert.

Nichtsdestotrotz wird sich nach Saisonende die Zufriedenheit bei der Aufarbeitung des gesamten Jahres in Grenzen halten, hatte man sich doch deutlich mehr versprochen, als beinahe die gesamte Rückserie im Niemandsland der Tabelle zu verbringen. Kommende Saison will die Eintracht wieder deutlich weiter oben mitmischen, wenngleich nicht davon auszugehen ist, dass der Aufstieg als klares Ziel ausgegeben wird.

Schwache Torausbeute

Klar ist, dass der Kader für die neue Saison verstärkt werden muss, um höhere Tabellenregionen anpeilen zu können. Wo der Schuh am meisten drückt, wird beim Blick auf die nackten Zahlen deutlich, hat doch unter den ersten Elf der Tabelle nur der Karlsruher SC weniger Tore erzielt als die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht, die es nach 31 Partien auf 38 Tore bringt.

Youngster Phillip Tietz hat zwar vielversprechende Ansätze gezeigt, benötigt aber sicher noch Zeit, während Domi Kumbela und Orhan Ademi nicht den Eindruck erweckten, vor einer Explosion zu stehen und nächste Saison locker zweistellig zu treffen.

Köln nutzt Kaufoption nicht

Die Verpflichtung eines gestandenen Stürmers mit nachgewiesener Qualität steht deshalb ganz oben auf der Agenda und den ersten Kandidaten scheint es schon zu geben. Laut dem Portal „seen-mag“ gehört Braunschweig zu den Interessenten für Philipp Hosiner, der in dieser Saison von Stade Rennes an den 1. FC Köln verliehen ist. Die Geißböcke werden die Kaufoption auf den 26 Jahre alten Österreicher nach nur einem Tor in 15 Einsätzen allerdings nicht ziehen.

Neben Braunschweig gilt vor allem der 1. FC Union Berlin als Interessent für Hosiner, der zudem noch bei zwei weiteren Zweitligisten ein Thema sein soll. Mit einer Ablöse im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich wäre Hosiner indes kein Schnäppchen.