FSV Frankfurt: Interesse an Kölns Lucas Cueto – Mohamed Amine Aoudia sorgt für Verwirrung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 23.10.19 | 23:18

Nach dem erst am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison geschafften Klassenerhalt peilt der FSV Frankfurt ein ruhigeres Jahr an. Dafür wird Trainer Tomas Oral mit seinen Mannen in den kommenden Wochen auf dem Platz intensiv arbeiten und gleichzeitig abseits davon auch noch versuchen, in Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Clemens Krüger weitere Neuzugänge an Land zu ziehen.

Nachdem der US-amerikanische Innenverteidiger Shawn Maurice Barry von LASK Linz bereits am Samstag beim Trainingsauftakt mitwirkte, zeichnet sich der zweite Neuzugang aus Österreich ab. Beim am Wochenende ins Gespräch gebrachten Innenverteidiger Lukas Gugganig vom FC Liefering haben die Bornheimer nun auch laut „Kicker“ gute Karten, wenngleich bislang noch kein Offizieller einen Kommentar zum 20-jährigen Defensivtalent abgegeben hat.

Cueto auf Leihbasis zu haben

Einen Kommentar gibt es bislang auch noch nicht zu Lucas Cueto vom 1. FC Köln, an dem der FSV laut „Kicker“ ebenfalls interessiert sein soll. Der 19 Jahre alte Offensivspieler gilt als großes Talent, kam bei den Geißböcken in der Bundesliga aber noch nicht zum Einsatz. Nun will Köln den für die anstehende U19-Europameisterschaft nominierten Cueto offenbar verleihen und ihm auf diese Weise Spielpraxis zu verschaffen. Beim FSV wäre der schnelle und dribbelstarke Youngster wohl in erster Linie eine Option für beide Flügel.

Für das Sturmzentrum müssen sich die Bornheimer unterdessen womöglich nach Ersatz für Mohamed Amine Aoudia umsehen. Der 28 Jahre alte Algerier gibt den Verantwortlichen des FSV derzeit einige Rätsel auf und erklärte sein unentschuldigtes Fehlen beim Trainingsauftakt via „Bild“ mit der Erkranung seines Vaters und dem Fehlen eines gültigen Reisepasses. Gleichzeitig gab Aoudia einen Einblick in seine seltsam anmutende Zukunftsplanung: „Ich würde meine Vertrag beim FSV gerne sofort um ein weiteres Jahr verlängern. Jetzt muss ich aber erst mal ein halbes Jahr hier bleiben.“

Ob hinter Aoudias Verhalten tatsächlich ein im Raum stehendes Angebot von USM Algier steht, ist unklar. Laut Krüger ist bisher aber kein anderer Verein in Sachen Aoudia auf den FSV zugekommen.