Befreiungsschlag beim Koschinat-Einstand

Nun warten drei Auswärtsspiele

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 16.07.20 | 11:23
Uwe Koschinat beim SV Sandhausen

Uwe Koschinat ließ den SVS offensiver agieren – mit Erfolg. ©Imago/Stefan Bösl

Nur vier Tage nach seiner offiziellen Vorstellung als Nachfolger von Kenan Kocak hat Uwe Koschinat am Freitagabend einen Traumeinstand als Trainer des SV Sandhausen gefeiert. Die zu Hause zuvor noch sieg- und sogar torlosen Kurpfälzer landeten im Kellerduell gegen den FC Ingolstadt mit einem 4:0-Erfolg einen Befreiungsschlag und haben damit den Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt.

Koschinat, der von Dreier- auf Viererkette umstellte, beließ es bei zwei personellen Änderungen im Vergleich zum 1:3 beim St. Pauli. Der wieder fitte Rurik Gislason und Felix Müller rückten für die Routiniers Markus Karl und Stefan Kulovits in die erste Elf und besetzten in einem klassischen 4-4-2 die offensiven Außenbahnen.

Im Angriff vertraute Koschinat auf das Duo Andrew Wooten und Fabian Schleusener, das seine Aufstellung rechtfertigen sollte. Bereits nach sieben Minuten verwandelte Wooten einen von Schleusener herausgeholten Elfmeter zur frühen Führung und in der Schlussphase war es Schleusener dann mit einem Doppelpack selbst, der sogar noch einen Kantersieg herausschoss.

Erleichterung bei Otmar Schork

Koschinat zog nach seinen ersten 90 Minuten als SVS-Coach wenig überraschend auf der Klubhomepage ein positives Fazit: „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, dass sie aggressiv verteidigt und schnell gekontert hat.“ Auch das letztlich klare 4:0 ging nach Einschätzung von Koschinat weitgehend in Ordnung: „Am Ende ist das Ergebnis sehr deutlich, aufgrund der letzten 25 Minuten aber gar nicht so unverdient.“

„ Auf diesem Sieg können wir aufbauen. ”
Otmar Schork

Sichtlich erleichtert war nach dem Abpfiff auch Geschäftsführer Otmar Schork, der indes auch den Blik schon wieder auf die nächsten Aufgaben richtete: „Auf diesem Sieg können wir aufbauen. Wir atmen jetzt kurz durch und am Montag richten wir unseren gesamten Fokus auf unser Auswärtsspiel in Paderborn.“

Nach der Partie in Paderborn folgen im DFB-Pokal beim 1. FC Heidenheim sowie bei Dynamo Dresden noch zwei weitere Auswärtsspiele, ehe vor der erneuten Länderspielpause im November der MSV Duisburg zum Kellerduelll an den Hardtwald kommt. Bevor es soweit ist, will der SVS seinen bislang noch kurzen Aufwärtstrend aber auch in der Fremde bestätigen.

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