FC St. Pauli beantragt Kurzarbeitergeld

Präsident Göttlich lobt Solidarität

Millerntor Stadion

Auch am Millerntor ist Kurzarbeit angesagt. ©Imago images/Oliver Ruhnke

Vereinzelt ging so mancher Zweitligist den Schritt bereits, jetzt stellt auch der FC St. Pauli einen Antrag auf Kurzarbeit und zwar rückwirkend für den Monat März. Das gab der Verein am heutigen Donnerstag bekannt.

Der Grund: Es sei nicht abzusehen, wie lange der Kiezklub mit Einnahmeeinbußen rechnen muss. Die oberste Maxime sei am Millerntor, „dass wir unter allen Umständen betriebsbedingte Kündigungen verhindern“, so Bernd von Geldern, seines Zeichens Geschäftsleiter Vertrieb.

Ganzheitliche Lösung angestrebt

Laut Präsident Oke Göttlich würden Management, Spieler, Mitarbeiter und Sponsoren die Maßnahmen mittragen, Göttlich sprach diesbezüglich von einer „phänomenalen“ Bereitschaft.

Eine Kurzarbeits-Regelung soll es beim FC St. Pauli eine umfassende sein und damit den kompletten Verein abdecken. Signale aus dem Lizenzbereich sowie von leitenden Angestellten habe es bereits gegeben, so eine Statement auf der Vereinshomepage, wonach die Bereitschaft zu einem solidarischen Gesamtpaket gezeigt wurde.

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