FC St. Pauli: Bangen um die beiden Torjäger

Dimitrios Diamantakos und Henk Veerman sind angeschlagen

Dimitrios Diamantakos

Konnte am Dienstag nicht voll trainieren: Dimitrios Diamantakos. © imago images / Philipp Szyza

In vier Tagen geht es für den FC St. Pauli mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg wieder los. Gegen die Franken wollen die Kiezkicker ihren positiven Lauf vor der Corona-Pause mit acht Punkten aus vier Spielen fortsetzen und so frühzeitig die Weichen für ein sorgenfreies Saisonfinale stellen. Vor dem Re-Start allerdings bereiten die beiden besten Torschützen Dimitrios Diamantakos und Henk Veerman Sorgen.

Die beiden Mittelstürmer, die jeweils acht Treffer auf dem Konto haben, konnten am gestrigen Dienstag nicht bzw. nicht voll trainieren. Während Diamantakos zumindest das Aufwärmen noch mit den Kollegen absolvierte, dann aber nur noch ein kurzes Lauftraining mit Athletik-Trainer Christoph Hainc Scheller folgte, fehlte Veerman komplett auf dem Trainingsplatz, trainierte aber im Kraftraum individuell.

Gyökeres und Tashchy als Alternativen

Nach Informationen der Bild handelte es sich in beiden Fällen indes nur um Vorsichtsmaßnahmen. Der nicht zum ersten Mal von Adduktorenproblemen geplagte Diamantakos und Veerman, der in der Corona-Pause seine erst Anfang März erlittene Schulterverletzung auskurieren konnte, nun aber von einer Blockade im Rippenbereich gehandicapt wird, sollen nach jetzigem Stand gegen Nürnberg zur Verfügung stehen.

Sollte es bei beiden Torjägern nicht reichen, könnte der ansonsten als Linksaußen eingeplante Viktor Gyökeres ins Zentrum rücken. Oder der vor kurzem von Sportchef Andreas Bornemann mit einem Sonderlob bedachte Boris Tashchy könnte eine Chance erhalten.

Bislang musste Trainer Jos Luhukay in dieser Saison nur dreimal auf Veerman UND Diamantakos verzichten. Am achten und neunten Spieltag agierte Gyökeres gegen den SV Sandhausen (2:0) und beim 1. FC Nürnberg (1:1) als alleinige Spitze – in beiden Spielen traf der Schwede. Und am elften Spieltag liefen Gyökeres und Tashchy beim 1. FC Heidenheim als Doppelspitze auf, blieben bei der 0:1-Niederlage aber blass.

Am liebsten wäre Luhukay freilich, wie bei den Siegen am 23. Spieltag beim Hamburger SV (2:0) und gegen den VfL Osnabrück (3:1) auf das Sturmduo Veerman / Diamantakos bauen zu können. Eine Entscheidung darüber, ob beide für die Startelf in Frage kommen, wird aber vermutlich erst am Ende der Woche fallen.