FC St. Pauli beendet Kooperation mit Stoke

Kaum Effekte auf sportlicher Ebene

Mame Diouf von Stoke City gegen Daniel Buballa vom FC St. pauli

Die Zusammenarbeit zwischen Stoke und St. Pauli brachte kaum Erträge. ©Imago images/Agentur 54 Grad

Vor zwei Jahren begann eine Zusammenarbeit zwischen dem englischen Profi-Klub Stoke City und dem FC St. Pauli. Ein gegenseitiger produktiver Austausch aber auch Vorteile auf sportlicher Ebene waren die Ziele. So sollten Spieler bei den Profis und Junioren zwischen den Klubs ausgetauscht werden. Nun beenden die Vereine die Zusammenarbeit, wie beide Seiten einvernehmlich erklären.

Verlinden-Leihe einziger sichtbarer Ertrag

„Durch die Partnerschaft haben sich beide Vereine näher kennengelernt und konnten positive Effekte erzielen. Unter anderem standen sie sich in zwei Saisoneröffnungsspielen gegenüber. Außerdem haben sich Trainer und Mitarbeiter bei gegenseitigen Besuchen ausgetauscht.

Aufgrund von Personalwechsel auf der Führungsebene und sportlichen Entwicklungen in beiden Vereinen, haben wir uns nach zwei Jahren entschieden die Partnerschaft nicht weiterzuführen. Wir pflegen weiterhin eine freundschaftliche Beziehung und werden uns gelegentlich zu bestimmten Themen austauschen.“

Tatsächlich sind die beiden Testspiele wohl das Produktivste, was diese Zusammenarbeit hervorgebracht hat. Im Bereich Transfers gab es nur die Leihe von Thibaud Verlinden, der sich bei den Braun-Weißen aber nicht durchsetzen konnte.

Bereits im Laufe des Sommers war so abzusehen, dass die „Potters“ und der deutsche Zweitligist die ohnehin nur noch auf dem Papier bestehende Kooperation beenden würden. Stoke ist inzwischen aus der Premier League abgestiegen und hat wie der Kiez-Klub auch einige personelle Veränderungen durchgemacht.

Das Interesse an Spielern von der Insel ist auf St. Pauli aber ungebrochen: Mit Matt Penney von Sheffield Wednesday sowie Leo Östigard und Victor Gyökeres von Brighton & Hove Albion sind aktuell drei Spieler von englischen Vereinen ausgeliehen. Dazu kommt der Waliser James Lawrence, der vom belgischen RSC Anderlecht ausgeliehen ist.

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