FC St. Pauli: Die Relegation weiter im Blick

Nun gegen zwei Kellerkinder

Alexander Meier

Alexander Meier hat den Aufstieg noch nicht abgehakt © Imago / Jan Hübner

Auch zwei Tage danach fällt es niemandem beim FC St. Pauli leicht, nach der herben 0:4-Niederlage im Derby gegen den Hamburger SV zur Tagesordnung überzugehen. Noch läuft die Aufarbeitung, die freilich stets zum gleichen Ergebnis führt: die Kiez-Kicker erwischten einen ganz schwachen Tag und verloren deshalb verdient.

Unabhängig von der vorsichtigen taktischen Ausrichtung, die der dafür kritisierte Trainer Markus Kauczinski im „Kicker“ (Ausgabe 22/2019 vom 11.03.2019) aber ebenso verteidigte wie Routinier Jan-Philipp Kalla, schaffte es St. Pauli nie, das eigentlich vorhandene Potential abzurufen.

Das betonte auch Alexander Meier, der gegenüber der Morgenpost deshalb auch keinen Zweifel daran ließ, dass die Niederlage völlig in Ordnung ging: „Wir haben nie hundert Prozent erreicht. Wenn wir das nicht schaffen, dann können wir gegen jeden verlieren. Der HSV dagegen hat es sehr gut gemacht. Wir hatten weder in der ersten noch in der zweiten Halbzeit eine Chance.“

Schon vier Niederlagen nach der Winterpause

Meier war indes auch bemüht, weiterhin Zuversicht zu verbreiten. So hat der 36-Jährige den Aufstieg zumindest über die Relegation noch lange nicht abgehakt: „Es ist doch noch nichts passiert. Dass Köln und der HSV die ersten beiden Plätze unter sich ausmachen würden, das war doch klar. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt für uns vier Punkte. Wir bleiben dran.“

Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt für uns vier Punkte. Wir bleiben dran. (Alex Meier)

Nach nun vier Niederlagen in den sieben Spielen nach der Winterpause dürfen sich die Braun-Weißen allerdings erst einmal keine Patzer mehr erlauben, um nicht den Anschluss zu verlieren. Beim SV Sandhausen und gegen den MSV Duisburg warten nun zwei Duelle mit Teams, die ums Überleben kämpften und zuletzt deutlich machten, sich noch lange nicht aufgegeben zu haben. Mit weniger als 100 Prozent dürfte es deshalb auch in diesen Partien nicht reichen.

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