FC St. Pauli: Ein erster neuer Rivale für Robin Himmelmann?

Herthas Dennis Smarsch als heißer Kandidat

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 02.08.20 | 07:08
Robin Himmelmann

Auf Robin Himmelmann wartet wohl neue, interne Konkurrenz. © imago images / Schreyer

Nach fünfwöchiger Sommerpause fällt für den FC St. Pauli am heutigen Sonntag der Startschuss zur Vorbereitung auf die neue Saison. Erstmals auf dem Trainingsplatz stehen wird dann der am Samstag als zweiter neuer Co-Trainer verpflichtete Fabian Hürzeler, der den Stab um Chefcoach Timo Schultz und Assistent Loic Favé, beide ebenfalls neu, komplettiert.

Weiterhin zum Trainerteam gehört der für die Torhüter zuständige Mathias Hain, der indes künftig mit zumindest teilweise neuem Personal arbeiten wird. Die bisherige Nummer eins, Robin Himmelmann, ist weiterhin an Bord, doch erhält der 31-Jährige mindestens einen neuen Rivalen. Möglicherweise kommen sogar zwei neue Keeper, sollte nach Korbinian Müller (Vertrag nicht verlängert) auch Svend Brodersen den Verein verlassen.

Freigabe für Brodersen möglich

Der 23-jährige Brodersen peilt nach Jahren auf der Bank offenkundig mehr Spielpraxis an und würde auch grünes Licht für eine Ausleihe erhalten, allerdings wohl nur zeitnah. „Über eine Leihe können wir reden. Aber sicherlich nicht kurz vor Transferschluss im Oktober. Denn wir müssen dann ja auch noch reagieren können“, ließ Sportdirektor Andreas Bornemann in Bild zwischen den Zeilen bereits durchblicken, mit drei Torhütern im Profikader zu planen und wurde dann gegenüber der Morgenpost auch konkret: „Wenn Svend mit einem konkreten Wechselwunsch an uns herantreten würde, wären wir einigermaßen ausgedünnt. Dann hätten wir zwei offene Positionen.“

Allerdings kann St. Pauli die erste vakante Stelle zwischen den Pfosten womöglich schon kurzfristig wieder besetzen. Denn nach Informationen der Bild steht Dennis Smarsch von Hertha BSC unmittelbar vor einem Wechsels ans Millerntor. Der 21-Jährige kam vergangene Saison zu seinen ersten beiden Bundesliga-Einsätzen, hat in Berlin hinter Rune Jarstein, Rückkehrer Nils Körber und einem noch gesuchten neuen Schlussmann aber keine echte Perspektive.

Daher würde Smarsch offenbar auch nicht nur ausgeliehen, sondern von St. Pauli gleich fest verpflichtet. Offiziell bestätigt ist der Transfer aber noch nicht.