FC St. Pauli: Saisonaus für Philipp Ziereis

Innenverteidiger verletzt sich am Knie

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 18.01.19 | 07:34
Philipp Ziereis

Erlitt im Test gegen Wehen Wiesbaden eine Knieverletzung: Philipp Ziereis © Imago / Eibner

Update 16:52 Uhr: Wie der Kiezklub auf seinem twitter-Kanal bekannt gab, hat sich Ziereis einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Innenmeniskus im rechten Knie zugezogen. Damit ist die Saison für den Verteidiger vorzeitig beendet.

Update 11:07 Uhr: St. Pauli hat mittlerweile eine „schwere Knieverletzung“ bestätigt. Das ergab eine MRT-Untersuchung. Ziereis reiste am Donnerstag zurück nach Deutschland, um sich von einem Kniespezialisten in Regensburg untersuchen zu lassen.

Unser ursprünglicher Artikel von 07:24 Uhr: Nachdem der erste Test gegen den belgischen Erstligisten RSC Charleroi mit 2:3 verloren gegangen war, feierte der FC St. Pauli am vorletzten Tag des Trainingslagers in Oliva Nova mit dem gleichen Ergebnis einen Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden. Über den in insgesamt 120 Minuten errungenen Sieg gegen den Drittligisten konnte man sich im Lager der Braun-Weißen indes kaum freuen.

Denn mit Luca Zander, der einen Schlag aufs Sprunggelenk erlitt, und Philipp Ziereis mussten gleich zwei Akteure verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Insbesondere Abwehrchef Ziereis, den es im Zweikampf mit Wehens Marcel Titsch Rivero am rechten Knie erwischte, trieb den Verantwortlichen die Sorgenfalten auf die Stirn.

„ Das könnte was Schlimmeres sein. ”
Markus Kauczinski

So machte Trainer Markus Kauczinski auf der vereinseigenen Webseite kein Geheimnis daraus, eine wenig erfreuliche Diagnose zu fürchten: „Luca hat was am Sprunggelenk abbekommen, das schätze ich nicht so schlimm ein. Bei Ziere können wir es noch nicht einschätzen, er wurde zur MRT-Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Das könnte was Schlimmeres sein.“

Florian Carstens wäre die erste Alternative

Noch steht nicht fest, wie schwer es Ziereis erwischt hat und wie lange der 25-Jährige ausfällt. Sollte es sich tatsächlich um eine schwerwiegendere Blessur handeln, würde es im Abwehrzentrum eng. Neben Christopher Avevor wäre dann zunächst Youngster Florian Carstens erste Wahl. Marc Hornschuh benötigt nach langer Verletzungspause noch Zeit, würde gemeinsam mit Brian Koglin und Allrounder Jan-Philipp Kalla aber dennoch schon zu den ersten Nachrückern zählen.

Für Ziereis selbst, dessen Vertrag endet und der künftig am liebsten in der Bundesliga spielen will, wäre eine längere Verletzungspause unterdessen äußerst bitter und hätte sicherlich auch Einfluss auf die Zukunftsplanungen.

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