FC St. Pauli: Für den Endspurt alle Mann an Bord?

Verletztes Trio mit Fortschritten

Henk Veerman

Henk Veerman könnte bei Wiederbeginn des Ligabetriebs dabei sein. © imago images / Nordphoto

In einer gemeinsamen Aktion mit dem Hamburger SV und den Hamburg Towers hat der FC St. Pauli Mitte der Woche erklärt, bis auf Weiteres auf ein Mannschaftstraining zu verzichten. Die Bemühungen um eine Ausnahmegenehmigung für den Profisport gehen derweil zwar weiter, doch im Moment ist offen, wann Trainer Jos Luhukay seine Schützlinge wieder auf dem Trainingsplatz um sich versammeln kann.

Aktuell bleibt nur gemeinsames, interaktives Training. Am gestrigen Donnerstag stand eine Spinning-Einheit auf dem Programm, an der auch Henk Veerman, Christopher Avevor und Christian Conteh teilnehmen konnten. Das Trio befindet sich nach überstandenen Verletzungen im Aufbautraining und wäre aktuell für Ligaspiele noch nicht einsatzbereit. Möglich aber, dass Veerman, Avevor und Conteh zur Verfügung steht, wenn die 2. Bundesliga ihren Betrieb wiederaufnimmt.

Avevor und Conteh im April im Mannschaftstraining?

Für Torjäger Veerman, der am 1. März beim 3:1-Sieg gegen den VfL Osnabrück eine Schulterluxation erlitten hat, würde dann unter dem Strich nur eine kurze Verletzungspause stehen. „Bei Henk steht nächste Woche eine Kontrolluntersuchung an, um abzuklären, inwiefern er schon wieder in die Laufbelastung einsteigen kann. Vielleicht wird es so kommen, dass er nach der jetzigen Spiel-Pause uns letztlich nur eine Partie nicht zur Verfügung gestanden hat“, ist Sportchef Andreas Bornemann in Bild vorsichtig optimistisch.

Positiv stuft Bornemann auch die Entwicklung bei Avevor, der nach einem im August zugezogenen Wadenbeinbruch eine deutlich längere Leidenszeit hinter sich hat, ein. Der furios in die Saison gestartete Conteh wurde unterdessen von einem Muskelfaserriss und danach einem Sehnenriss, zurückgeworfen. Anfang April könnten Avevor und Conteh jeweils wieder mit der Mannschaft trainieren – sofern das dann grundsätzlich überhaupt möglich ist.

Kommt es dann in den nächsten Wochen nicht zu neuen Verletzungen, könnte Coach Luhukay im Endspurt sogar aus dem Vollen schöpfen.

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