FC St. Pauli: Fußballjahr 2020 für Guido Burgstaller wohl beendet

Comeback des Österreichers voraussichtlich erst nach Weihnachten

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 11.11.20 | 07:29
Guido Burgstaller

Guido Burgstaller kann St. Pauli wohl erst 2021 wieder helfen. © imago images / Philipp Szyza

Nur der Hamburger SV mit 16 und Greuther Fürth mit 13 Toren weisen nach den ersten sieben Spieltagen eine bessere Trefferquote auf als der FC St. Pauli, der es immerhin auf zwölf Tore bringt. Beim jüngsten 0:3 gegen den Karlsruher SC allerdings blieben die Kiezkicker zum zweiten Mal in dieser Saison nach dem 0:1 beim SV Sandhausen am dritten Spieltag ohne eigenen Treffer und blieb trotz einer zweitweise klaren optischen Überlegenheit vor dem gegnerischen Tor zu harmlos.

Auf Guido Burgstaller hätte Trainer Timo Schultz in dieser Begegnung deshalb sicher gerne zurückgegriffen, doch der österreichische Angreifer wird St. Pauli noch längere Zeit fehlen. Nach Informationen der „Sport Bild“ (Ausgabe vom 11.11.2020) ist ein Comeback des 31-Jährigen im Jahr 2020 nicht mehr möglich.

Drei Stürmer zur Auswahl

Burgstaller, der sich bei seinem erst zweiten Einsatz im braun-weißen Trikot am 19. Oktober gegen den 1. FC Nürnberg (2:2) eine Gefäßverletzung im Bauchraum zugezogen hat und operiert werden musste, muss zwar kein Antibiotikum mehr nehmen, sich aber weiterhin wöchentlich einer Blutprobe unterziehen, mit der die Entzündungswerte kontrolliert werden.

Bis auf Weiteres müssen es im Angriff somit Simon Makienok, Daniel-Kofi Kyereh und Borys Tashchy richten, womit die Alternativen für Coach Schultz eher überschaubar sind. Erst recht, weil anders als Burgstaller und mit zeitweiliger Ausnahme von Kyereh, der seine drei Saisontore freilich auch an den ersten beiden Spieltagen erzielt hat, noch keiner der drei Stürmer über einen längeren Zeitraum hinweg den Beweis erbringen konnte, gehobenes Zweitliga-Niveau zu verkörpern.