FC St. Pauli: Henk Veerman schon in Heidenheim dabei?

Niederländer überzeugt in der U23

Henk Veerman

Henk Veerman (r.) lief im Test gegen Bremen auf und überzeugte am Sonntag in der Regionalliga-Mannschaft. © imago images / Nordphoto

Gegen Darmstadt 98 (0:1) fehlte dem FC St. Pauli am Samstag nicht nur nach Einschätzung von Trainer Jos Luhukay die nötige Entschlossenheit und Zielstrebigkeit. So stand nach zuvor sechs ungeschlagenen Spielen wieder einmal eine Niederlage, die auch deshalb bitter war, weil es aufgrund der übrigen Ergebnisse bzw. Paarungen möglich gewesen wäre, nahe an die Aufstiegsränge heranzurücken.

Doch wie die gesamte Offensivabteilung blieb auch der nach auskurierter Muskelblessur zurückgekehrte Dimitrios Diamantakos im Angriff blass, während der in den beiden Partien zuvor jeweils erfolgreiche Viktor Gyökeres die gesamten 90 Minuten von der Bank aus verfolgen musste. Im jungen Schweden sah Luhukay offenbar nicht die passende Option, um ebenso kompakt wie geschickt verteidigende Lilien zu knacken.

Ob die Begegnung mit Henk Veerman einen anderen Verlauf genommen hätte, wird sich natürlich nie verlässlich klären lassen. Doch der 2,01 Meter große Niederländer hätte schon alleine mit seinen körperlichen Voraussetzungen eine andere Note einbringen können. Veerman allerdings stand noch nicht wieder im Profikader, sondern absolvierte am gestrigen Sonntag nach einem im Dezember 2018 erlittenen Kreuzbandriss sein erstes Pflichtspiel im Trikot der U23.

Gute Erinnerungen an Heidenheim

Beim 6:0 gegen den HSC Hannover lieferte Veerman über 70 Minuten eine überzeugende Vorstellung ab, erzielte das 2:0 selbst und legte den vierten Treffer durch Kevin Lankford per Doppelpass auf. Neben Veerman und dem noch ein weiteres Mal erfolgreichen Lankford liefen mit Ersin Zehir, Jakub Bednarczyk, Luca Zander und Philipp Ziereis vier weitere Profis auf, von denen der nach längerer Zwangspause zum zweiten Mal eingesetzte Zander die Führung besorgte.

Im Mittelpunkt aber stand Veerman, der schon am nächsten Wochenende beim Auswärtsspiel in Heidenheim dem Profikader angehören könnte. An Heidenheim hat der 28-Jährige in jedem Fall keine schlechten Erinnerungen. Zwar blieb Veerman im Heimspiel der vergangenen Saison gegen den FCH zunächst auf der Bank, rettete aber dann als Joker zumindest noch ein 1:1.

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