FC St. Pauli: Im Sturm wird es eng

Boris Tashchy fällt längere Zeit aus

Dimitrios Diamantakos am Ball für den FC St. Pauli

Dimitrios Diamantakos (l.) ist derzeit der einzige einsatzfähige Angreifer des Kiezklubs. ©Imago images/Eibner

Seit Mittwoch weilt der FC St. Pauli zum Trainingslager im österreichischen Mayrhofen, wo Trainer Jos Luhukay nun bereits eine erste Hiobsbotschaft hinnehmen musste. Wie Kiezkicker am Freitagabend mitteilten, erlitt Neuzugang Boris Tashchy bei einem Sprint im Training eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

Coach Luhukay kommentierte die Verletzung des vom MSV Duisburg gekommenen Angreifers auf der vereinseigenen Webseite natürlich wenig erfreut: „Für uns war die Nachricht über die muskuläre Oberschenkelverletzung natürlich bitter, doch am schlimmsten trifft es Boris selbst, da er sich beim FC St. Pauli viel vorgenommen hat.“

Zugleich ist sich der niederländische Fußball-Lehrer sicher, dass Tashchy nach seiner Genesung zu einer wertvollen Verstärkung wird: „Wir sind von Boris überzeugt, dass er zurück zu alter Stärke findet, weil er den Charakter dazu hat.“

Aktuell ist nur Diamantakos fit

Bis dahin allerdings ist St. Pauli im Angriff nur noch sehr dünn besetzt. Neben Tashchy ist auch Henk Veerman nach seinem im Dezember erlittenen Kreuzbandriss noch keine Option, sodass nach jetzigem Stand mit Dimitrios Diamantakos nur ein gesunder Mittelstürmer zur Verfügung steht.

Der Grieche hat sich zu Beginn der Vorbereitung zwar in guter Verfassung präsentiert, wurde in der vergangenen Saison aber von mehreren  Blessuren zurückgeworfen und kam auch deshalb nur auf 18 von 34 möglichen Einsätzen.

Der Wunsch von Trainer Jos Luhukay nach weiteren Verstärkungen für alle Mannschaftsteile und damit auch für den Sturm dürfte mit Blick auf den drohenden Engpass nicht kleiner geworden sein.