FC St. Pauli: Ist Suleiman Abdullahi ein Thema?

Nigerianer in Braunschweig ohne Spielberechtigung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 13:02
Suleiman Abdullahi

Sein Name macht am Millerntor die Runde: Suleiman Abdullahi © Imago / Hübner

Obwohl nach jetzigem Stand mit Aziz Bouhaddouz, Marvin Ducksch, Sami Allagui, Dimitrios Diamantakos und Jan-Marc Schneider schon fünf Angreifer unter Vertrag stehen, ist es ein offenes Geheimnis, dass sich der FC St. Pauli in vorderster Front noch verstärken will.

Zum einen, weil die Kiez-Kicker in der vergangenen Saison nur 35 Treffer zustande brachten und damit die wenigsten der Liga. Und zum anderen, weil auch noch Abgänge möglich sind.

Ducksch will nach der erfolgreichen Ausleihe zu Holstein Kiel nicht zurück ans Millerntor, sondern kommende Saison erstklassig spielen. Bei Bouhdaddouz hofft St. Pauli nach der WM auf lukrative Angebote, die mit dem Eigentor des Marokkaners beim 0:1 gegen den Iran aber nicht wahrscheinlicher geworden sind. Und für Schneider soll es Anfragen aus der 3. Liga geben.

Abdullahi schon in der Vergangenheit im Fokus

Fix eingeplant werden können somit aktuell nur Allagui und Diamantakos, die vergangene Saison aber auch nicht wirklich überzeugen konnten. Nachvollziehbar deshalb, dass die Suche nach Verstärkung läuft. In diesem Zusammenhang bringt nun auch Bild Suleiman Abdullahi ins Gespräch, dessen Name schon in den letzten Tagen immer wieder gefallen ist.

Fakt ist, dass der 21 Jahre alte Nigerianer nach dem Abstieg bei Eintracht Braunschweig keine Zukunft hat, da er als Nicht-EU-Ausländer für die 3. Liga keine Spielerlaubnis erhält. Braunschweig muss Abdullahi also trotz Vertrages bis 2020 verkaufen und Interessenten können auf fallende Preise setzen, je näher das Ende der Transferperiode rückt.

Eine Ablöse im siebenstelligen Bereich, die die Eintracht als Zweitligist ohne Weiteres verlangen könnte, werden die Niedersachsen schon jetzt kaum erzielen können. Ganz billig wäre der schnelle Stürmer, der es in der abgelaufenen Spielzeit auf sieben Tore und fünf Vorlagen brachte, allerdings auch nicht, zumal es mehrere Interessenten geben dürfte, was die Braunschweiger Verhandlungsposition zumindest etwas verbessert.

St. Pauli könnte durchaus zu den Interessenten zählen, zumal die Braun-Weißen schon im Sommer 2016 interessiert waren, also Abdullahi von Viking Stavanger nach Braunschweig wechselte.

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