FC St. Pauli: Kauczinski bringt Ex-Spieler Micanski zum Schwärmen

Trainer schafft "eine super Atmosphäre"

Ilian Micanski und Markus Kauczinski nach einem KSC Spiel

Kennen sich gut. Ilian Micanski (l.) spielte für den KSC 53-mal unter Markus Kauczinski. ©Imago/Stockhoff

Seit der Verpflichtung von Markus Kauczinski herrscht bei St. Pauli wieder so etwas wie Aufbruchstimmung, auch wenn diese durch das 2:2-Remis vor eigenem Publikum gegen Duisburg wieder etwas gedämpft wurde.

Dennoch scheint der Spielerversteher genau der richtige Coach zur richtigen Zeit bei den Hamburgern zu sein. Das bestätigt auch Ilian Micanski gegenüber Liga-Zwei.de. Micanski bestritt in seiner Zeit beim Karlsruher SC 53 Spiele unter Kauczinski und weiß daher über die Stärken des 47-Jährigen genau Bescheid.

Kombination mit Stöver erfolgsversprechend

„Ich hatte viele Trainer in meiner Karriere, auch in der Nationalmannschaft“, so der Bulgare und weiter: „Er ist einer der wenigen, bei denen nicht nur zwölf oder 13 Spieler einer Mannschaft zählen, sondern alle.“ Dadurch schaffe der Coach „eine super Atmosphäre in der Mannschaft“.

Einer der wenigen, bei denen nicht nur zwölf oder 13 Spieler zählen (Micanski über Kauczinski)

Vor allem das Zusammenspiel mit Sportdirektor Uwe Stöver könnte laut Micanski in der Zukunft der Schlüssel zum Erfolg sein. „Mit Kauczinski und Stöver arbeiten zwei der besten Verantwortlichen, die ich in Deutschland kennengelernt habe, jetzt zusammen. Ich bin mir sicher, dass St. Pauli dadurch Erfolg hat.“

Weiterhin gut informiert

Der 77-malige Zweitliga-Spieler verfolgt die Bundesliga und gerade seine alten Vereine, zu denen auch der 1. FC Kaiserslautern gehört, noch immer, auch wenn er mittlerweile in seine Heimat zurückgekehrt ist.

Das kommt jetzt zurück (über die Lauterer Planungen)

Auf die momentane Krise bei den Roten Teufeln angesprochen, könne man die derzeitige Schieflage „auf die Situation vor ein paar Jahren zurückführen. Damals standen 30, 40 Spieler unter Vertrag. Das kommt jetzt zurück.“ Dennoch blickt er positiv in die Zukunft. Die Pfälzer können laut Micanski „auf lange Sicht wieder an die guten Jahre anknüpfen“.

Der 31-jährige Angreifer selbst kann momentan ob einer Verletzung „nicht auf dem Platz stehen“, allerdings startet er „ab Mitte Januar mit dem individuellen Training“ und möchte sich ab Februar „im Mannschaftstraining fithalten“. Ein Abschied von der Fußball-Bühne kommt für ihn nicht in Frage: „Ich möchte auf jeden Fall noch auf einem guten Niveau weiterspielen“.

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