FC St. Pauli: Leistung gegen Hertha BSC als Mutmacher

Ewald Lienen lobt Einstellung seiner Mannschaft

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 26.10.16 | 07:14
Ewald Lienen

Zieht Hoffnung aus dem Auftritt gegen die Hertha: Ewald Lienen © Imago

Letztlich war es dann doch die größere individuelle Klasse auf Seiten des Bundesligisten, die am Dienstagabend den Ausschlag im Pokalduell zwischen dem FC St. Pauli und Hertha BSC gab. Im Vergleich zur 0:3-Schlappe am Wochenende beim SV Sandhausen präsentierte sich St. Pauli beim 0:2 gegen den Bundesliga-Dritten aber deutlich verbessert und nährte so die im Umfeld nach wie vor vorhandene Hoffnung, in der bestehenden Konstellation mit Trainer Ewald Lienen die Wende schaffen zu können.

„ Ich habe heute eine ganz andere Mannschaft gesehen. ”
Ewald Lienen

„Ich habe heute eine ganz andere Mannschaft gesehen. Wenn man alles investiert, kann man ein Spiel auch verIieren. Das Ergebnis stimmt nicht, aber ich habe ein Team gesehen, dass einen starken Gegner bremsen wollte“, war Lienen auf der vereinseigenen Webseite mit dem Auftreten seiner Mannschaft, in der mit dem 19-jährigen Brian Koglin auch ein Debütant stand, einverstanden.

Nehrig richtet den Fokus auf Nürnberg

„Allerdings mussten wir der individuellen Klasse des Gegners dann Tribut zollen“, musste Lienen nicht lange nach den Gründen für die Niederlage suchen, hob indes die anders als in Sandhausen vorhandenen Basics lobend hervor: „Mit der Einstellung und der Energie bin ich heute sehr zufrieden.“

„ Es geht für uns nun darum, den Schwung mitzunehmen. ”
Bernd Nehrig

Routinier Bernd Nehrig wollte sich ebenfalls auf der Vereinshomepage derweil mit dem Lob für die couragierte Vorstellung gegen die Hertha nicht lange aufhalten, sondern richtete sofort den Blick auf die Partie am Montag gegen den 1. FC Nürnberg, in der es um drei wichtige Punkte und den Anschluss ans Tabellenmittelfeld geht: „Es geht für uns nun darum, den Schwung mitzunehmen, die gleiche Energie und Leistung abzurufen und gegen Nürnberg die gleiche Aggressivität auf den Rasen zu bringen. Nur das zählt!“