FC St. Pauli: Lukas Spendlhofer als Innenverteidiger der Zukunft?

Aber Konkurrenz im Werben um den Österreicher

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 17.12.2018 | 07:43
Lukas Spendlhofer verpasste in Graz bislang keine einzige Pflichtspiel-Minute.

Klappt es im zweiten Anlauf mit einem Wechsel in die 2. Liga für Lukas Spendlhofer (l.)?©Imago/GEPA pictures

Nicht nur wegen seines ersten Profitores hat Florian Carstens beim 2:0 des FC St. Pauli am Samstag gegen die SpVgg Greuther Fürth eine richtig gute Leistung im Abwehrzentrum abgeliefert. Dem Youngster droht nun aber zum Jahresausklang am Samstag gegen den 1. FC Magdeburg dennoch wieder die Bank.

Denn Philipp Ziereis hat seine Gelbsperre abgesessen und dürfte neben Christopher Avevor gesetzt sein. Weil die Verträge des aktuellen Stamm-Innenverteidigerduos aber am Ende der Saison auslaufen und bei beiden ein Verbleib derzeit längst nicht sicher ist, könnte schon bald dauerhaft die Stunde von Carstens schlagen, dem mit seinen 20 Jahren sicherlich die Zukunft gehört.

Sollten Ziereis und/oder Avevor gehen, würde St. Pauli dennoch vermutlich einen neuen Mann für das Abwehrzentrum hinzuholen. Denn während die auslaufenden Verträge von Clemens Schoppenhauer und Brian Koglin tendenziell nicht verlängert werden dürften, bleibt abzuwarten, wie Marc Hornschuh nach langer Verletzungspause zurückfindet.

Einst schon in Braunschweig im Probetraining

Ein Kandidat, den neben anderen Vereinen wie Dynamo Dresden, dem SC Paderborn und dem Toronto FC auch der FC St. Pauli im Blick haben soll, ist laut transfermarkt.de offenbar Lukas Spendlhofer. Der 25-jährige Österreicher, der 2015 von Inter Mailand in die Heimat zu Sturm Graz zurückgekehrt ist, spielt eine gute Saison und besitzt nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison.

Noch allerdings ist offen, ob Spendlhofer den erneuten Sprung ins Ausland wagt oder aber doch in Graz verlängert. Möglicherweise führt der Weg ja in die 2. Bundesliga, in der der damals noch sehr junge Verteidiger schon fast einmal gelandet wäre. Doch nach einem Probetraining im Dezember 2012 kam es nicht zu einem Wechsel zu Eintracht Braunschweig.

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