FC St. Pauli: Marc Rzatkowski lässt Zukunft offen – Waldemar Sobota bleibt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.10.20 | 09:18

Sobota bleibt bis 2018

Bei acht Punkten Rückstand auf den dritten Platz ist für den FC St. Pauli der Bundesliga-Zug seit dem 3:4 gegen den SC Paderborn am vergangenen Wochenende wohl bereits abgefahren. Trainer Ewald Lienen hat die Saison deshalb aber noch lange nicht abgehakt, sondern will mit seinem Team noch das Maximum erreichen.

„Wir gucken weiter von Spiel zu Spiel und sind gut beraten, wenn wir uns mit dem kommenden Gegner beschäftigen – und das ist Sandhausen“, so Lienen, der hinter den Kulissen indes zusammen mit Sportchef Thomas Meggle auch schon über den Personalplanungen für die neue Saison brüten dürfte, auf der offiziellen Webseite des Kiez-Klubs.

Eine weitere Personalie nach den Abgängen von Lennart Thy (Werder Bremen) und John Verhoek (1. FC Heidenheim) ist seit dem gestrigen Donnerstag: der bislang vom FC Brügge nur ausgeliehene Waldemar Sobota bleibt am Millerntor. St. Pauli zog die mit dem belgischen Erstligisten vereinbarte Kaufoption und verpflichtete den polnischen Flügelspieler für 250.000 Euro fest. Sobota ist dadurch nun bis 2018 an den Verein gebunden.

Verlängerung oder Wechsel

Nur noch bis 2017 steht derweil Marc Rzatkowski unter Vertrag, der sich mit sechs Toren und sechs Vorlagen ins Blickfeld mehrerer Bundesligisten geschossen hat. St. Pauli lässt indes nichts unversucht, den Mittelfeldspieler zu halten. So gab es laut dem „Hamburger Abendblatt“ bereits vor knapp zwei Wochen ein Treffen zwischen Meggle und Rzatkowski sowie dessen Berater, bei dem die Zukunft des 26-Jährigen thematisiert wurde.

Die Situation ist dabei relativ klar: entweder Rzatkowski verlängert seinen Vertrag vorzeitig oder St. Pauli wird versuchen, im bevorstehenden Sommer eine möglichst hohe Ablöse herauszuschlagen. Ein siebenstelliger Betrag sollte in jedem Fall drin sein, zumal die Chance besteht, dass sich mit dem FC Augsburg, dem 1. FSV Mainz 05, Werder Bremen und dem VfB Stuttgart mehrere Interessenten gegenseitig überbieten.

Rzatkowski selbst hielt sich gegenüber dem „Abendblatt“ hingegen noch bedeckt und ließ sich alle Möglichkeiten offen: „Klar wecken meine Tore Begehrlichkeiten, aber Stand jetzt spiele ich auch in der nächsten Saison für St. Pauli. Alles Weitere wird man sehen.“

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