FC St. Pauli: Mehrere Rückkehrer gegen Bielefeld?

Buballa und Flum wieder voll im Training

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 18.12.19 | 07:07
Daniel Buballa

Daniel Buballa könnte zum Jahresfinale auf den Platz zurückkehren. © imago images / Philipp Szyza

Mit dem 3:1-Sieg im Kellerduell gegen den SV Wehen Wiesbaden hat der FC St. Pauli am vergangenen Wochenende den Bock endlich wieder umgestoßen und hofft nun, im Jahresfinale gegen Arminia Bielefeld nachlegen und sich in der Tabelle richtig Luft verschaffen zu können.

Trainer Jos Luhukay, der sich nach vielen Diskussionen auch um seine Person über eine etwas ruhigere Arbeitswoche freuen darf, verfügt dabei gegen den schon feststehenden Wintermeister aus Ostwestfalen voraussichtlich über deutlich mehr personelle Alternativen. Während Philipp Ziereis nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre sicher wieder zurückkehrt, sieht es auch bei einigen zuletzt verletzt bzw. angeschlagenen fehlenden Akteuren gut aus.

So konnten Johannes Flum und Daniel Buballa, die schon in der vergangenen Woche zumindest teilweise wieder mit den Kollegen geübt hatten, am gestrigen Dienstag die komplette Trainingseinheit absolvieren. Bleiben Rückschläge aus, könnten beide in den Kader rücken. Buballa, der bis zu seiner vor vier Wochen im Training erlittenen Knieblessur keine Minute verpasst hatte, könnte auch direkt auf die linke Abwehrseite zurückkehren, auf der zuletzt Youngster Mert Kuyucu und der eigentliche Rechtsverteidiger Sebastian Ohlsson aufliefen.

Hoffnung bei Möller Daehli

Flum, der nach einer Knie-OP im Sommer und zuletzt wegen muskulären Problemen erst bei drei Saisoneinsätzen steht, dürfte hingegen für die erste Elf kaum ein Thema sein. Einerseits, weil das Trio Christopher Buchtmann, Waldemar Sobota und Finn Ole Becker im Mittelfeldzentrum gegen Wehen Wiesbaden gut funktioniert hat. Andererseits, weil zumindest noch die Hoffnung besteht, dass sich auch Mats Möller Daehli nach einer vergangene Woche erlittenen Prellung zurückmeldet. Bislang konnte der Norweger aber ebenso wie Youba Diarra nur individuell trainieren.

Etwas weiter ist Dimitrios Diamantakos, der vier Wochen nach einem Muskelfaserriss wieder teilweise mit der Mannschaft trainierte. Beim griechischen Torjäger wird Trainer Luhukay aber vermutlich kein verfrühtes Risiko eingehen, zumal sich mit Henk Veerman und Viktor Gyökeres am letzten Wochenende zwei andere Angreifer treffsicher gezeigt haben.

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