FC St. Pauli: Startet Ryo Miyaichi nun richtig durch?

Japaner zeigt sich in bestechender Frühform

Ryo Miyaichi

Ryo Miyaichi präsentiert sich in der laufenden Vorbereitung in bestechender Verfassung. © imago images / Jan Hübner

Wenn es in neun Tagen mit dem Auswärtsspiel bei Greuther Fürth weitergeht, will der FC St. Pauli an seine letzten Leistungen vor Weihnachten gegen den SV Wehen Wiesbaden (3:1) und Arminia Bielefeld (3:0) anknüpfen, um das aktuell dünne Polster von zwei Punkten zur Abstiegszone möglichst bald deutlich vergrößern zu können.

Als Hoffnungsträger fungiert dabei Ryo Miyaichi, der nach von Verletzungen durchzogenen Jahren im zurückliegenden Halbjahr zwar in allen 18 Ligaspielen auf dem Feld und 17 Mal sogar in der Anfangself stand, in Sachen Leistung aber noch Luft nach oben hatte. Überwiegend auf Rechtsaußen aufgeboten brachte es Miyaichi auf ein Tor und vier Vorlagen – eine Ausbeute, die gemessen am Potential des Japaners Steigerungsmöglichkeiten beinhaltet.

Drei Tore & zwei Assists in den letzten 90 Testspielminuten

Die beiden Testspiele der vergangenen Tagen nähren nun aber die Hoffnung darauf, dass Miyaichi in der Rückrunde richtig durchstartet. Im 120-Minuten-Test gegen Ligarivale Wehen Wiesbaden kam Miyaichi im Zuge eines Komplettwechsels beim Stand von 1:0 nach einer Stunde und hatte im zweiten Durchgang mit einem Treffer und zwei Assists wesentlichen Anteil am 5:2-Endstand.

Dass diese Vorstellung kein Zufall war, bestätigte der 27-Jährige am gestrigen Samstag bei der späten 3:4-Niederlage gegen Arminia Bielefeld. Im erneut über 120 Minuten ausgetragenen Test gegen den Zweitliga-Herbstmeister reichten Miyaichi 30 Minuten, um per Doppelpack aus einem 1:3 ein 3:3 zu machen. Dann holte Trainer Jos Luhukay seinen wieder nach einer Stunde gekommenen Offensivmann aus Angst vor einer Verletzung schon wieder vom Feld.

Ich wollte nicht, dass was passiert. (Jos Luhukay)

„Ryo ist in einer richtig guten Form. Der Gegenspieler hatte in seinem Abwehrverhalten nicht so ein gutes Timing. Zwei Situationen gab es, die dazu hätten führen können, dass wir vielleicht an Ryo nicht mehr Freude haben. Ich wollte nicht, dass es zum dritten Mal kommt und was passiert“, erklärte Luhukay in Bild die schnelle Auswechslung seines aktuell starken Flügelspielers, der zum Restrückrundenauftakt in Fürth sicherlich beginnen wird.

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