FC St. Pauli bestätigt Verpflichtung von Tashchy

Angreifer kommt von der Wedau an die Elbe

Borys Tashchy vom MSV Duisburg

Borys Tashchy bleibt wohl in der 2. liga. ©Imago images/Agentur 54 Grad

Update (Mittwoch, 13:10 Uhr):
Bereits gestern berichtete Liga-Zwei.de, dass der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Boris Tashchy steht. Soeben meldeten die Kiezkicker Vollzug: Tashchy wechselt ablösefrei an die Elbe, wo er einen Vertrag bis 2022 erhält.

„Boris bringt sehr gute Voraussetzungen mit: Er ist ein körperlich robuster Spieler, mit einer hohen Aggressivität und Bereitschaft und einer guten Mentalität. Damit ist er eine gute Ergänzung zu unseren Stürmern Dimitrios Diamantakos und Henk Veerman. Jos kennt Boris bereits aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart und weiß um seine Stärken“, erklärt Sportchef Andreas Bornemann.

Ich freue mich darauf, mit ihm eine weitere Option für unseren Angriff zu haben. (Jos Luhukay)

Auch Trainer Jos Luhukay freut sich auf die erneute Zusammenarbeit: „Boris passt von seinen Fähigkeiten und seiner Mentalität gut zum FC St. Pauli und wird unser Offensivspiel mit seinen Qualitäten beleben und noch variabler machen. Ich freue mich darauf, mit ihm eine weitere gute Option für unseren Angriff zu haben.“

„Ich bin heiß darauf, für den FC St. Pauli am Millerntor anzugreifen und freue mich auf die Mannschaft, die Fans und die neue Aufgabe“, kommt Tashchy selbst ebenfalls in der Pressemitteilung des FCSP zu Wort.

Ursprünglicher Artikel (Dienstag, 17:30 Uhr):
Der FC St. Pauli muss im Sturm nachlegen, nachdem Alex Meier nicht am Millerntor bleibt und Jan-Marc Schneider nach Regensburg wechselt. Auch Sami Allagui hat keine Zukunft bei den Kiezkickern. Nach Informationen von Liga-Zwei.de steht daher die Verpflichtung von Duisburgs Borys Tashchy kurz bevor.

Gute Quote im letzten Jahr

Der Angreifer wird den MSV nach dem Abstieg verlassen, weckte auch das Interesse anderer Zweitligisten. In dieser Saison konnte er mit nur einem Tor in 19 Spielen zwar ebenso wenig überzeugen, wie die meisten anderen „Zebras“. Im Vorjahr erzielte er aber mehr als solide elf Tore und wies damit seine Torjägerqualitäten nach.

Mit 25 Jahren ist der Ukrainer auch einer, der nach dem Allagui-Abgang den Angriff verjüngen würde. Als großgewachsener Strafraum-Stürmer wäre er zudem eine Lösung, falls Henk Veerman noch länger oder erneut ausfallen sollte.

Erstmals war Tashchy 2014 aus seiner Heimat nach Deutschland gekommen, um für den VfB Stuttgart vornehmlich in der U23 zu spielen. Nach einem Jahr in Tschechien kam er 2017 ins Ruhrgebiet, wo er mit Duisburg zunächst die Klasse hielt. In der zurückliegenden Spielzeit setzte ihn eine Verletzung von November bis April außer Gefecht.

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