FC St. Pauli: Teambuilding über das Internet

Kiezklub nutzt die moderne Technik

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.2020 | 08:06
Leo Östigard in Aktion.

Leo Östigard und die Kicker des FC St. Pauli können trotz Kontaktverbot wieder gemeinsam trainieren. ©imago images/Philipp Szyza

Auch die Spieler des FC St. Pauli schwitzen momentan alleine und gehen in den eigenen vier Wänden individuellen Fitnessprogrammen nach. Damit sich bei den „Kiezkickern“ kein Lagerkoller einschleicht, soll sich das ab heute ändern: Der modernen Technik sei Dank.

„Wir werden unsere gute Kommunikations-Struktur auf die Mannschaft ausweiten“, kündigt der sportliche Leiter Andreas Bornemann in der Bild (Ausgabe vom 24.03.2020) an. Ein Videochat-Programm, das bislang von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle genutzt wird, steht nun auch der Mannschaft zur Verfügung.

Ausgleich für fehlendes Miteinander

Die erste gemeinsame Maßnahme erfolgt am heutigen Dienstag, wenn die Athletiktrainer des FCSP gemeinsame Einheiten mit der Mannschaft absolvieren werden. Neben dem Erhalt der Fitness birgt das einen weiteren positiven Effekt: „Über das Programm wollen wir allen das Gefühl geben, dass wir auch jetzt eine Mannschaft sind und soziale Kontakte kompensieren“, so Bornemann.

Darum ist angedacht, den Videochat nicht nur für sportliche Aktivitäten zu nutzen. Die fehlenden sozialen Kontakte, die mit der Corona-Krise und dem Verbleib in den eigenen vier Wänden einhergehen, will der Klub so auffangen und seine Spieler zu gemeinsamen Aktionen anregen.

Wann es mit einem reguläre Training unter sonst üblichen Bedingungen weitergeht, steht freilich noch in den Sternen. „Es wäre wünschenswert, wenn Ausnahmen zugelassen werden und es dahingehend in Deutschland eine gewisse Einheitlichkeit geben würde“, hofft Bornemann, die Mannschaft auch bald wieder auf dem Rasen versammeln zu können.

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