FC St. Pauli: Vage Gerüchte um Jack Rodwell

Englischer Ex-Nationalspieler angeblich ein Thema

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 11:19
Jack Rodwell vom FC Watford bei Spiel der Premier League

Verstärkung für den Kiez? Laut britischen Medien soll Watfords Jack Rodwell (l.) bei St. Pauli auf dem Zettel stehen. ©Imago/PRiME Media Images

Am Freitagabend hat der FC St. Pauli gegen den SV Darmstadt 98 die Chance, aus einem dank des 2:1-Erfolges beim 1. FC Magdeburg guten Auftakt einen Traumstart zu machen. Diese Gelegenheit wollen die Braun-Weißen natürlich unbedingt nutzen und würden damit zumindest vorerst unterstreichen, dass tatsächlich mehr Potential im kaum veränderten Kader steckt als in der enttäuschenden Vorsaison zu sehen war.

Nichtsdestotrotz halten die Verantwortlichen nach wie vor Ausschau nach Verstärkungen. Kommen soll noch ein Stürmer, wobei eine Vollzugsmeldung beim seit Tagen heiß gehandelten Niederländer Henk Veerman vom SC Heerenveen unverändert auf sich warten lässt.

Während ein neuer Stürmer auf jeden Fall kommen soll, hängen weitere Transfers auch davon ab, ob noch Spieler den Verein verlassen. Ein heißer Kandidat in diesem Zusammenhang ist Aziz Bouhaddouz, der im Moment hinter Sami Allagui und Dimitris Diamantakos nur Stürmer Nummer drei zu sein scheint und mit dem neuen Angreifer im internen Ranking nochmals abrutschen könnte.

Verpflichtung von Rodwell wenig wahrscheinlich

Als weiterer Neuzugang macht unterdessen der Name Jack Rodwell die Runde. Laut der Sun soll sich St. Pauli genau wie der FC Midtjylland für den 27-Jährigen interessieren, der einst als großes Talent galt und zwischen 2011 und 2013 dreimal für die englische Nationalmannschaft auflief.

Aktuell ist Rodwell nach seinem Vertragsende beim AFC Sunderland aber auf Klubsuche und hält sich bei seinem Ex-Klub FC Everton fit, der offenbar auch eine Verpflichtung in Erwägung zieht, nachdem ein Engagement des defensiven Mittelfeldspielers beim FC Watford nicht zustande gekommen ist.

Ein Wechsel Rodwells ans Millerntor ist im Moment schwer vorstellbar. Zum einen, weil der 166-fache Premier-League-Profi in Sachen Gehalt alles andere als günstig wäre und zum anderen, weil Sportdirektor Uwe Stöver angekündigt hat, im Falle von Abgängen noch eine zweite Verstärkung für die Offensive holen zu wollen. Und schließlich ist St. Pauli im defensiven Mittelfeld bereits qualitativ wie quantitativ gut besetzt.

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