FC St. Pauli: Veerman und Conteh im Ausland gefragt?

Beide Offensivekräfte sollen Interesse geweckt haben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 30.06.20 | 07:30

Christian Conteh

Trotz langer Verletzungspause bei Feyenoord Rotterdam im Gespräch: Christian Conteh (l.). © imago images / Beautiful Sports

Mit der allgemein erwarteten Trennung von Trainer Jos Luhukay hat der FC St. Pauli am gestrigen Montag den Willen zu einem kompletten Neuanfang nach einer enttäuschenden Saison unterstrichen. Wer auf Luhukay folgt, ist trotz einiger Spekulationen rund ums Millerntor noch völlig offen. Klar ist derweil, dass der neue Coach mit einem deutlich veränderten Kader starten wird, aus dem sich auch Profis mit laufenden Verträgen noch verabschieden könnten.

Eine Schlüsselpersonalie ist definitiv Torjäger Henk Veerman, bei dem die Entscheidung zwischen einem Wechsel und einer Verlängerung über 2021 hinaus fallen wird. Dass der niederländische Angreifer mit auslaufendem Vertrag in die nächste Saison geht, ist nicht zu erwarten. Ob und wie es mit Veerman weitergeht, soll nun zeitnah geklärt werden.

Kein Geheimnis ist es dabei, dass der 29-Jährige mit seinen Leistungen auch andernorts Begehrlichkeiten geweckt hat. Nachdem bereits im April das Interesse von Vereinen aus der ersten und zweiten Bundesliga sowie aus Belgien die Runde machte, soll sich nach Informationen von Sky auch Austria Wien mit Veerman beschäftigen. St. Pauli droht damit zwar der Verlust des mit elf Treffern besten Torschützen der abgelaufenen Runde, doch gleichzeitig winkt eine stattliche Ablöse, die wiederum reinvestiert werden könnte

Conteh seit Oktober nicht mehr im Einsatz

Das niederländische Portal Voetbal International berichtet unterdessen, dass Feyenoord Rotterdam um Christian Conteh wirbt. Frank Arnesen, einst Sportchef beim Hamburger SV und heute Technischer Direktor bei Feyenoord, soll demnach Gefallen am schnellen Offensivspieler gefunden haben, der allerdings nach vielversprechendem Saisonstart verletzungsbedingt seit Oktober nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Conteh indes hat sich im Januar klar zu St. Pauli bekannt und angekündigt, den Verein nicht verlassen zu wollen. Der Vertrag des 20-Jährigen, um den es im Winter einige Unruhe gab, die letztlich in einen Beraterwechsel mündete, soll per Option verlängert worden sein und bis 2021 auslaufen. Auch für Conteh würden die Kiezkicker damit eine Ablöse kassieren, sollte sich doch ein Wechsel anbahnen.