FC St. Pauli: Verlängerung für Waldemar Sobota die erste Option

Pole aber auch mit anderen Möglichkeiten

Waldemar Sobota

Mit einer kurzen Unterbrechung seit Januar 2015 beim FC St. Pauli: Waldemar Sobota. © imago images / Revierfoto

Mit der am gestrigen Freitag offiziell verkündeten Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor Congstar hat sich der FC St. Pauli mit Blick auf die neue Saison zumindest etwas mehr Planungssicherheit verschafft. Noch immer gibt es zwar einige Ungewissheiten und aufgrund der mindestens bis Ende August unausweichlichen Geisterspiele auch signifikante Einnahmeeinbußen, aber dennoch kommt man am Millerntor nicht umhin, bei den Zukunftsplanungen etwas konkreter zu werden als bislang.

Waldemar Sobota ist so nur einer von zwölf Akteuren, deren Vertrag am 30. Juni endet. Der Pole, der seit dem Herbst absoluter Stammspieler ist und mit drei Toren sowie zwei Vorlagen auch zu den Leistungsträgern zu zählen ist, würde gerne auf St. Pauli bleiben, doch noch sind die Vertragsgespräche nicht in der finalen Phase.

Wir warten auf den nächsten Schritt. Endlos können wir das nicht tun. (Dr. Martin Balcer)

Sobotas Berater Dr. Martin Balcer spricht in der Morgenpost einerseits von „sehr vernünftigen, sehr seriösen Gesprächen“ und von „Verständnis für die aktuelle Situation“, betont aber auch, dass sich der Verein einigermaßen zeitnah bewegen müsse: „Wir warten jetzt auf den nächsten Schritt. Endlos können wir das aber auch nicht tun.“

St. Pauli als erster Ansprechpartner

Obwohl es laut Dr. Balcer für seinen ablösefreien und damit in Corona-Zeiten besonders interessanten Schützling auch andere „sehr vernünftige“ Optionen gebe, ist ein Verbleib am Millerntor für Sobota die erste Wahl: „Der FC St. Pauli ist und bliebt unser erster Ansprechpartner.“ Während eine Rückkehr nach Polen offenbar noch kein Thema ist, spekuliert die „Morgenpost“ über Interessenten aus England und der Niederlande.

Der FC St. Pauli hat sich derweil bisher noch nicht zu einzelnen Personalien geäußert, in Person von Sportchef Andreas Bornemann im „Kicker“ (Ausgabe 33/2020 vom 16.04.2020) aber durchklingen lassen, dass es keinen Stillstand geben und die Personalplanung weiter laufen soll. Möglicherweise ja auf absehbare Zeit ja auch in Form von konkreten Gesprächen mit Sobota und einem neuen Arbeitspapier für den bald 33 Jahre alten Mittelfeldmann.