FC St. Pauli: Wird die Offensive zum Trumpf?

Sechs Treffer in den letzten beiden Spielen machen Hoffnung

Dimitrios Diamantakos

Dimitrios Diamantakos greift nach seiner Zwangspause im neuen Jahr wieder an. © imago images / Eibner

Mit 18 Treffern an den ersten 16 Spieltagen zählte der FC St. Pauli lange zu den offensivschwächsten Mannschaften der Liga. Die beiden klaren Heimsiege gegen den SV Wehen Wiesbaden (3:1) und Arminia Bielefeld (3:0) in den letzten beiden Partien vor Weihnachten haben die Zwischenbilanz in dieser Hinsicht aber deutlich freundlicher gestaltet und zugleich die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde genährt.

Insbesondere dank der beiden Angreifer Henk Veerman und Viktor Gyökeres, die in diesen beiden Begegnungen jeweils dreimal erfolgreich waren, scheint der Knoten geplatzt zu sein. Veerman bringt es seit seinem Comeback nach fast einem Jahr Zwangspause aufgrund eines Kreuzbandrisses in sieben Einsätzen auf vier Tore, während der von Brighton & Hove Albion ausgeliehene Gyökeres in elf Einsätzen fünfmal getroffen hat.

Übertroffen wird das Duo nur noch von Dimitrios Diamantakos, der bis zu seinem im November erlittenen Muskelfaserriss mit sechs Treffern in zehn Partien die Lebensversicherung der Kiezkicker war. Nach der Winterpause kann der Grieche auch wieder eingreifen, womit sich für Trainer Jos Luhukay ein Luxusproblem ergibt. Gyökeres kann zwar auch auf dem Flügel spielen, doch Diamantakos und Veerman sind weitgehend auf das Zentrum festgelegt.

Dreikampf um zwei Plätze?

Grundsätzlich wären Veerman und Diamantakos zwar als Doppelspitze vorstellbar, doch ob die beiden Mittelstürmer miteinander harmonieren würden, bliebe abzuwarten. Ex-Trainer Markus Kauczinski war davon jedenfalls nicht überzeugt und brachte in der Hinrunde 2018/19 in der Regel Veerman als Joker für Diamantakos.

Weil sich auch Gyökeres offenkundig im Sturmzentrum wohler fühlt, sieht es aktuell nach einem Dreikampf um zwei Plätze aus. Für Coach Luhukay gibt es indes sicherlich unangenehmere Situationen, verfügen doch nur wenige Ligarivalen über derart viel Qualität im Angriff. Diese in der passenden Formation und Besetzung ähnlich wie vor Weihnachten auch im neuen Jahr auf den Platz zu bekommen, ist sicherlich eine der wesentlichen Aufgaben des niederländischen Fußball-Lehrers.

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