KSC: Eichner schwärmt von Kobald

Youngster drängt in die Startelf

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 27.07.2020 | 14:48
KSC-Coach Christian Eichner

Christian Eichner hält große Stücke auf Christoph Kobald. ©imago images/Carmele/tmc-fotografie.de

Bei der Suche nach Neuzugängen übt sich der KSC derzeit noch in Zurückhaltung. Am vergangenen Donnerstag präsentierten die Badener mit Benjamin Goller und Markus Kuster die ersten beiden Neuzugänge für das zweite Jahr in der 2. Liga.

Weiterhin offen ist damit die Baustelle in der Innenverteidigung. Daniel Gordon soll noch ein Jahr bleiben, das von Sportdirektor Oliver Kreuzer öffentlich gemachte Interesse an einer Verlängerung führte bisher aber nicht zur Unterschrift unter einem neuen Vertrag. Angst und Bange ist Trainer Christian Eichner aber nicht, der große Stücke auf Christoph Kobald hält.

über Christoph Kobald
„ Wir werden noch viel Freude an ihm haben ”
KSC-Trainer Christian Eichner

„Er kann ein Innenverteidiger moderner Prägung werden. Er ist schnell, zweikampfstark, mit gutem Aufbauspiel. Er will immer besser werden. Wir werden an ihm noch viel Freude haben“, lobt Eichner den 22-Jährigen im Kicker (Ausgabe vom 27.07.2020) in den höchsten Tönen.

2018 wechselte dieser an den Wildpark, konnte im Schatten der Routiniers Gordon und David Pisot behutsam reifen und drängte in der abgelaufenen Saison wiederholt in die Karlsruher Stammelf. 16 Einsätze konnte er dort verbuchen und trieb somit den Generationenwechsel weiter voran.

Gordon als Mentor?

„Das hört man gern, darauf baue ich auf“, gehen Kobald selbst die Worte seines Trainers runter wie Öl. Sich darauf auszuruhen, kommt für den gebürtigen Wiener allerdings nicht in Frage: „Ich muss auf dem Platz erwachsener werden und mich steigern. Durch die Spiele, die ich absolviere, werde ich besser“, ist er überzeugt.

In dieser Entwicklung könnte dann auch der eingangs erwähnte Gordon eine wichtige Rolle einnehmen. Dieser bringt die Erfahrung von 176 Zweit- und 98 Drittliga-Spielen mit, könnte diese also an den 13 Jahre jüngeren Kobald weitergeben. Doch nicht nur als Mentor für den jungen Österreicher ergibt der Wunsch, Gordon an den KSC zu binden, Sinn: Neben Kobald und Pisot steht im Kader für die kommende Spielzeit aktuell kein weiterer Innenverteidiger.