SV Sandhausen: Entwarnung bei Linsmayer

Glück im Unglück gegen Nürnberg

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 28.09.2020 | 15:03
Denis Linsmayer gegen Darmstadt 98.

Denis Linsmayer (m.) wird dem SV Sandhausen vorerst fehlen. ©imago images/foto2press

Bereits früh musste der SV Sandhausen beim 0:1 gegen Nürnberg seinen ersten Wechsel nehmen. Nach einem Zusammenprall mit Nikola Dovedan ging es für Denis Linsmayer nicht weiter, der auf einer Trage vom Platz gebracht wurde. Sein Trainer Uwe Koschinat sprach nach Abpfiff von einer Verletzung im Halswirbelbereich.

Zumindest etwas Entwarnung konnte der SVS am Montag geben: Linsmayer zog sich „nur“ eine schwere Gehirnerschütterung zu, ließ der Klub auf seinem twitter-Account verlauten. Glück im Unglück für den 29-Jährigen, der damit aber wohl keine Alternative für das Heimspiel gegen den FC St. Pauli am kommenden Samstag darstellt.

Abräumer oder Spielstärke?

Erster Kandidat für den Platz an der Seite von Nikolas Nartey, der bislang auf der Doppel-Sechs gesetzt war, dürfte dann aller Voraussicht nach Emanuel Taffertshofer sein. Der 25-Jährige ersetzt den Ex-Kapitän bereits gegen Nürnberg und wäre die defensivere Variante.

Gegen den „Club“ zeigte sich, dass in Sandhausen die Abstimmung zwischen Offensive und Defensive noch nicht optimal ist, so dass sich auch Erik Zenga Hoffnungen machen darf. Dieser stellt die spielstärkere Option dar und könnte eben jene Schnittstelle sein. Denkbar ist aber auch, dass Koschinat mit Taffertshofer die defensive Alternative wählt und dafür weiter vorne personell reagiert.

Julius Biada erwischte im Frankenland nicht seinen besten Tag, statt ihm könnte Anas Ouahim die Fäden im offensiven Mittelfeld ziehen. Auch wenn Kevin Behrens an der Seite von Daniel Keita-Ruel ebenso wirkungslos blieb wie der dreifache Torschütze des Auftaktes, dürfte das Duo vorerst gesetzt sein. Bereits bei der Würdigung des Hattricks gegen die „Lilien“ – uns übrigens ein Chapeau, Daniel Keita-Ruel Wert – freute sich Koschinat auf gemeinsame Auftritte der Beiden.