SV Sandhausen: Was wurde aus den Abgängen 2019?

Andrew Wooten, Fabian Schleusener & Co.

Andrew Wooten gegen Bochum.

Für Andrew Wooten ging es im Sommer über den großen Teich nach Philadelphia. ©imago images/Pressefoto Baumann

Nach dem Klassenerhalt in letzter Minute baute beim SV Sandhausen Trainer Uwe Koschinat den Kader nach seinen Vorstellungen um. 15 Akteure kehrten daher im Sommer dem Hardtwald den Rücken. Wo sie mittlerweile gelandet sind und wie es bei ihren neuen Klubs für die läuft, verrät unsere Übersicht:

Philipp Förster
Für eine festgeschrieben Ablösesumme von 3 Millionen Euro im erst wenige Wochen zuvor verlängerten Vertrag machte der VfB Stuttgart Förster zum Rekordabgang des SVS. Beim ambitionierten Liga-Konkurrenten spielte sich der 24-Jährige in der Stammelf fest.

Marcel Schuhen
Der Torhüter wechselte nach Darmstadt und erwischte dort keinen guten Start, mit einem Armbruch fiel er von Anfang August bis Ende September aus. Ist seitdem zwar die Nummer Eins, aber auch nicht ohne Fehler.

Korbinian Vollmann
Für den Mittelfeldspieler ging es eine Liga nach unten zu Hansa Rostock. Dort sucht Vollmann wie sein neuer Klub noch nach Konstanz und überwintert mit der „Kogge“ im Tabellenmittelfeld. Der gebürtige Münchner genießt das Vertrauen von Trainer Jens Härtel und stand bei 14 seiner 18 Einsätze in der Startelf.

Nejmeddin Daghfous
Nachdem der Tunesier in der Vorsaison nach einem Kreuzbandriss erst im Endspurt wieder mitmischen konnte, ging er in die Regionalliga Südwest nach Offenbach. Mit den Kickers liegt er auf Platz zehn, ist unumstrittener Stammspieler und trug sich in 19 Einsätzen bereits sechs Mal in die Torschützenliste ein.

Maximilian Jansen
Nach seinem Vertragsende am Hardtwald heuerte der 26-Jährige beim belgischen Zweitligisten Virton an, kehrte aber bereits Anfang September nach Deutschland zurück und unterschrieb nach seiner Vertragsauflösung in Duisburg. Bei den „Zebras“ kommt er regelmäßig im defensiven Mittelfeld zum Einsatz und feierte die Herbstmeisterschaft.

Tim Knipping
Der Verteidiger blieb in der 2. Bundesliga und schloss sich Regensburg an. Während der Jahn erneut eine stabile Runde spielt, kommt Knipping bisher nicht am gesetzten Innenverteidiger-Duo Marcel Correia und Sebastian Nachreiner vorbei: Erst sechs Einsätze, nur zwei davon in der Startelf, stehen in seiner Statistik.

Andrew Wooten
Der mit 17 Treffern erfolgreichste Torjäger des Vorjahres verließ Sandhausen im Sommer in Richtung USA. Mit Philadelphia Union qualifizierte er sich zwar für die Playoffs, dort war jedoch im Viertelfinale Schluss. Für Wooten persönlich lief es ebenfalls nicht rund: In neun Einsätzen stand er fünf Mal in der Startelf, ein Treffer gelang ihm jedoch nicht.

Fabian Schleusener im FCN-Dress.

Auch in Nürnberg hatte Fabian Schleusener noch mit den Nachwehen einer schweren Verletzung zu kämpfen. ©imago images/Zink

Ken Gipson
Mit Großaspach steckt Gipson tief im Abstiegskampf in der 3. Liga. Zwar arbeitete sich der Verteidiger an den letzten vier Spieltagen vor Weihnachten in die Startelf, beim selbsternannten „Dorfklub“ dürften die Karten aber neu gemischt werden, nachdem Trainer Oliver Zapel gehen musste und ein Nachfolger noch gesucht wird.

Mohamed Gouaida
Wesentlich besser in der 3. Liga läuft es für den Tunesier, der mit Waldhof Mannheim die Winterpause auf dem 3. Tabellenplatz verbringt. Gouaida selbst konnte auf Grund eines Muskelfaserrisses, der ihn fast die komplette Hinrunde kostete, aber nur mit drei Einwechslungen zur Fabelrunde des Aufsteigers beitragen.

Mirco Born
Nachdem der 25-Jährige das Vorjahr auf Leihbasis in Meppen verbrachte und dort nur eine Nebenrolle einnahm, schloss er sich im Sommer dem FSV Frankfurt an. Am Bornheimer Hang läuft es für ihn deutlich besser, der Mittelfeldspieler ist Stammkraft beim Zwölften der Regionalliga Südwest.

Florian Hansch
Auf der Suche nach mehr Spielpraxis wurde der 24-Jährige für ein Jahr an Drittligist Halle verliehen, bisher ging dieser Plan nur bedingt auf. Neun Einsätze sammelte der auf dem rechten Flügel variabel einsetzbare Hansch, durfte dort aber nur ein Mal über die volle Distanz ran und wartet noch auf eine Torbeteiligung.

Alexander Rossipal
Auch für den Linksverteidiger ging es auf Leihbasis eine Etage nach unten, mit Preußen Münster steckt er im Kampf um den Klassenerhalt. Unter dem mittlerweile von seinen Aufgaben entbundenen Trainer Sven Hübscher kam er sieben Mal zum Einsatz und wird sich unter dessen Nachfolger Sascha Hildmann wieder empfehlen müssen.

Karim Guédé
Der ehemalige slowakische Nationalspieler hängte im Sommer seine Fußballstiefel an den Nagel und kehrte zu seinem Ex-Klub SC Freiburg zurück. Bei den Breisgauern ist er seitdem als Scout tätig.

Niklas Lomb
Der Torhüter kehrte nach einjähriger Leihe zu seinem Stamm- und Ausbildungsklub Leverkusen zurück. Dort muss sich Lomb allerdings mit der Rolle der Nummer Drei hinter Lukas Hradecky und Ramazan Özcan begnügen, durfte nur jeweils ein Mal im DFB-Pokal und der Champions League auf der Bank Platz nehmen.

Fabian Schleusener
Die Leihgabe des SC Freiburg spielte mit zehn Treffern eine starke Runde, bis ein Schienbeinbruch die Saison vorzeitig beendete. Im Sommer wechselte Schleusener fest zu Absteiger Nürnberg, konnte aber erst ab Ende November wieder mitmischen und befindet sich mit den Franken im Abstiegskampf wieder.

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